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Grimma Richtfest für das neue Wasserwerk Prießnitz
Region Grimma Richtfest für das neue Wasserwerk Prießnitz
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17:06 31.05.2018
Richtfest am Wasserwerk Prießnitz: Auf dem Gerüst sind Mirco Petzold, Polier der WBB Bau & Beton GmbH Umpferstedt (bei Weimar), und Matthias Schmiedel, der Vorsitzende des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain und Bürgermeister von Colditz, zu sehen. Quelle: Foto: Oewa GmbH
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Frohburg/Prießenitz

Am 30. Juni 2017 ist am neuen Wasserwerk Prießnitz der symbolische erste Spatenstich erfolgt. Elf Monate später – am Donnerstag – wurde Richtfest gefeiert. Bis Mai 2020 entsteht neben dem alten Wasserwerk für rund fünf Millionen Euro ein kompletter Neubau, der den Anforderungen einer sicheren und zukunftsfähigen Trinkwasserversorgung in der Region genügen soll. Das alte Werk wird abgerissen.

Bislang läuft alles nach Plan

„Wir freuen uns, dass der Neubau ohne größere Reibungen und Komplikationen voran geht und wir mit dem Richtfest eine entscheidende Etappe auf dem Weg zum Neubau feiern können. Aus diesem Wasserwerk werden auch die nächsten Generationen noch mit Trinkwasser beliefert. Es ist damit eine Investition, die heute schon in der Region ein Stück Daseinsvorsorge für morgen sichert“, sagt Lutz Kunath, der Geschäftsführer der Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain (KWW) und des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain (VVGG). „Wir liegen gut im Zeitplan“, informierte Michael Mönicke, der das Vorhaben auf Seiten der Oewa Wasser und Abwasser GmbH als Projektleiter begleitet. Er wisse, dass das in erster Linie ein Verdienst der bauausführenden Firmen und der Planer ist. Die frostigen Wintermonate, in denen kurzzeitig nicht gebaut werden konnte, hätten den Bau nicht spürbar verzögert.

Vier mal sieben Tonnen schwere Filter eingesetzt

In der zweiten Maiwoche sind die vier Filter, jeder einzelne rund sieben Tonnen schwer, geliefert und mit dem Kran über das Dach in den Hallenrohbau gehoben worden. Anschließend wurde damit begonnen, die Dachbinder einzuziehen und das Dach zu schließen. „Die Struktur des neuen Gebäudes ist bereits gut ersichtlich, demnächst beginnen die Arbeiten für den Stahl- und Metallbau, im zweiten Halbjahr sind dann sämtliche Verrohrungen an der Reihe“, schilderte Michael Mönicke und betonte: „Es läuft rund. Bisher gab es keine Überraschungen auf der Baustelle, die unseren Zeitplan ins Wanken bringen könnten.“

Abriss des alten Werkes erst nach Fertigstellung

Unterdessen arbeitet das alte, in den 1950-er Jahren errichtete Prießnitzer Wasserwerk gleich neben dem Neubau weiter wie bisher. Der zuständige Oewa-Gruppenleiter Falk Heinig betonte, dass mit dem Rückbau der Altanlage erst dann begonnen wird, wenn das neue Wasserwerk zuverlässig in Betrieb ist.

Der VVGG hatte mit seiner Trinkwasserkonzeption im September 2014 entschieden, ein neues Wasserwerk in Prießnitz zu bauen. Von hier aus werden vor allem die Kunden in der Region Frohburg, Bad Lausick und Geithain mit Trinkwasser versorgt. „Neben dem Wasserwerk in Grimma haben wir dann hier in Prießnitz eine Anlage, die für das gesamte Verbandsgebiet von großer Bedeutung ist“, blickt Lutz Kunath voraus. Durch den Ringschluss könnte die Trinkwassereinspeisung flexibel erfolgen, was zum Beispiel im Hochwasserfall unerlässlich sei.

Von lvz

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