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Richtfest im Juli: Seniorenwohn- und Pflegezentrum entsteht in Trebsen

Ohne Bauverzug Richtfest im Juli: Seniorenwohn- und Pflegezentrum entsteht in Trebsen

Es wächst und wächst und wächst, das Seniorenwohn- und Pflegezentrum an der Seilergasse. „Wir liegen gut im Plan“, sagt Jana Berentzik vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk (int-bsw), die einmal die Leitung des Hauses übernehmen soll. Interesse an Plätzen sei schon gegeben.

Zum Einsatz kommt Kalksandstein. Er bietet eine hohe Tragfähigkeit und einen guten Schallschutz.

Quelle: Thomas Kube

Trebsen. Es wächst und wächst und wächst, das Seniorenwohn- und Pflegezentrum an der Seilergasse. „Wir liegen gut im Plan“, sagt Jana Berentzik vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk (int-bsw), die einmal die Leitung des Hauses übernehmen soll. Interesse an Plätzen sei schon gegeben.

Die Struktur des Gebäudeensembles zeichnet sich ab, die komplette Decke über dem Erdgeschoss ist fertig. Die Mauern der zweiten Etage stehen größtenteils, gebaut wird schon am dritten Stockwerk. „Die für den Rohbau zuständige Firma Lippe-Bau aus Mockrehna konnte zwar im Winter einige Tage lang nichts tun, weil der Kleber für den Kalksandstein nur über fünf Grad Celsius eingesetzt werden darf“, erläutert Steffen Paul, Bauleiter des Vereins int-bsw. „Aber es war eingeplant, dass wir mal aussetzen müssen, weshalb wir keinen Verzug haben.

Mit dem Dachstuhl solle in diesem Monat begonnen werden, damit im Juli Richtfest gefeiert werden kann. „Die nächsten Gewerke stehen bereits Gewehr bei Fuß: Zimmerer, Dachdecker, Elektriker, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallateure, Fensterbauer. Zurzeit laufen die Ausschreibungen für Innenputz und Estrich“, erläutert Paul.

Nach Osten und Westen sind die beiden Gebäudeflügel ausgerichtet, in denen die Senioren wohnen werden. „Im Norden gibt’s keine Sonne, und die Südfront wäre ihnen zu heiß“, nennt Berentzik den Grund dafür. Ein gern gesehener Gast mag die Mittagssonne hingegen im verbindenden Querflügel sein, der Restaurant, Cafeteria und Verwaltungsräume beherbergen soll und dem eine Terrasse vorgelagert sein wird.

Hinter dem Komplex entsteht eine Gartenanlage mit Ringwegen, die breit genug für Rollstühle sind, mit Bäumen, Sträuchern, Blumen, Sitzbänken und einem Pavillon. „Der Zugang erfolgt nur über das Haus. Es handelt sich um einen geschützten Bereich, Demenzkranke können somit nicht unkontrolliert das Gelände verlassen“, erklärt Berentzik.

Alles in allem ähnelt die Anordnung dem Heim, das der Verein im Januar in Wermsdorf eröffnet hat. „Dort gibt es aber außerdem noch eine Küche“, so Berentzik. „Sie wird später die Trebenser Einrichtung mit versorgen, so nutzen wir Synergieeffekte.“

68 Plätze soll es in dem Seniorenwohn- und Pflegezentrum geben, das nach jetzigem Stand frühestens in einem Jahr eröffnet wird. „Wir haben schon viele Nachfragen, auch von Trebsenern“, berichtet die künftige Leiterin. „Manche, die in Wermsdorf eingezogen sind, aber von hier stammen, wollen dann ins Trebsener Heim umziehen.“ Wer sich für einen Platz interessiert, könne sich jederzeit unter Telefon 034364/87 62 10 melden.

Auch Bewerbungen von Mitarbeitern werden unter dieser Nummer entgegengenommen. „Wir suchen Pflege- und Betreuungspersonal, Service- und Reinigungskräfte sowie Verwaltungsmitarbeiter,“ zählt Jana Berentzik auf. Gespräche mit Interessenten würden aber frühestens Ende des Jahres geführt.

Geduld ist auch angesagt, wenn es um die Frage nach den Kosten für die Plätze in den Zimmern geht, von denen jedes mit einem Bad und einem Balkon beziehungsweise einer Terrasse ausgestattet ist. „Sie sind noch unklar, weil die Pflegesatzverhandlungen immer erst ein Vierteljahr vor der Eröffnung eines Hauses geführt werden. Zudem tritt 2017 das Zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft, das einige Änderungen mit sich bringt“, erklärt Berentzik, die verspricht: „In jedem Fall passen wir uns den regionalen Preisen an.“

Von Frank Pfeifer

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