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Ruhe im Albrechtshainer Winkel

Ruhe im Albrechtshainer Winkel

Still ruht mitunter die Baustelle der Straße Im Winkel, manch Einwohner fragt sich, wie lange dort noch der Dreck zu ertragen ist. Wie gestern Bauamtsleiter Thomas Hertel auf Anfrage bestätigte, ist tatsächlich ein Verzug eingetreten.

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Ruhe: Als der Fotograf diese Woche zur Albrechtshainer Baustelle kam, war kein Arbeiter zu sehen.

Quelle: Klaus Peschel

Naunhof/Albrechtshain. Mit dem Ende ist nicht, wie vorgesehen, in einem halben Monat zu rechnen, sondern erst am 19. September.

Begonnen hatte der grundhafte Ausbau der nur 150 Meter langen Straße im Ortsteil Albrechtshain am 3. Juni. Die Stadt entschied sich, die alte Trinkwasserleitung aus Stahl gleich mit herauszureißen und durch eine neue aus Kunststoff zu ersetzen, wobei die Hausanschlüsse dort, wo es nötig war, ausgewechselt werden sollten. Diese Arbeiten, für die laut Hertel die Naunhofer Firma Umwelt 2000 Auftragnehmer war und einen Subunternehmer verpflichtet hat, hätten länger gedauert als gedacht. Da der Abwasserzweckverband Parthe bereits einen Kanal verlegt hatte und auch die Straßenbeleuchtung schon vor Jahren erneuert worden war, bestehe in dieser Hinsicht kein Handlungsbedarf.

Der jetzige Zeitplan, so Hertel, sehe, vor, bis Ende August die Tiefbauarbeiten abzuschließen. In der ersten Septemberwoche solle der Asphalt aufgetragen werden. Danach brauche es noch 14 Tage, um restliche Arbeiten zu erledigen, also zum Beispiel Gräben und Grünflächen zu gestalten.

Die Straße hätte insgesamt schon eher in Angriff genommen werden können. Die Fördermittel waren bereits genehmigt, doch dann forderte das Landratsamt die Haushaltskonsolidierung der Stadt. Damit konnte über die erforderlichen Eigenmittel, die eingeplant waren, nicht verfügt werden. Diese musste erst die Kreisbehörde freigeben, bevor ein Startschuss möglich war.

117 000 Euro soll der Straßenbau kosten, davon muss die Stadt nur 25 Prozent stemmen, der Rest sind Beihilfen. Prozentual höher sieht die Belastung bei der Trinkwasserleitung aus. Sie schlägt mit 12 000 Euro zu Buche, die komplett der kommunale Eigenbetrieb Wasserversorgung aufbringen muss.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.08.2014
Pfeifer, Frank

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