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Ruth Fabian aus Nerchau begeht ihren 100. Geburtstag

Ein Jahrhundert-Mensch Ruth Fabian aus Nerchau begeht ihren 100. Geburtstag

Großer Bahnhof am Freitag im Bürgerzentrum Nerchau. Ruth Fabian feierte nämlich ihren 100. Geburtstag. Einen ihr angebotenen Stuhl schob die Jubilarin beiseite. Denn sowohl geistig als auch körperlich fit nahm sie die Glückwünsche der schier unendlichen Gratulantenschar stehend entgegen.

Herzlichen Glückwunsch: Ruth Fabian freut sich über eine Gratulantenschar.

Quelle: Frank Schmidt

Grimma/Nerchau. Großer Bahnhof am Freitag im Bürgerzentrum Nerchau. Ruth Fabian feierte nämlich ihren 100. Geburtstag. Einen ihr angebotenen Stuhl schob die Jubilarin beiseite. Denn sowohl geistig als auch körperlich fit nahm sie die Glückwünsche der schier unendlichen Gratulantenschar stehend entgegen. Und mit den meisten ihrer Gäste, darunter auch Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos), wechselte sie über die Glückwünsche hinaus das eine oder andere angeregte Wort.

Für den festlichen Rahmen sorgten vor allem ihre drei Kinder, sechs Enkelkinder und 13 Urenkel. Und neben dem Geburtstagsständchen durch eine Abordnung Nerchauer Kinder waren auch Klänge vom Flötenkreis der Kirchengemeinde zu hören. Der spielte zu einem Lied von Paul Gerhardt auf, den Ruth Fabian besonders liebt. Hörprobe: „Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad und ew’ge Quelle bist, daraus uns allen früh und spät viel Heil und Gutes fließt.“ Denn besonders mit dieser Textzeile kann sich der Jahrhundertmensch trefflich identifizieren. Kaiserreich, Weimarer Republik, DDR, Mauerfall und Neuzeit – sie hat das gesamte 20. Jahrhundert so bewusst wie kaum ein anderer Mensch erlebt.

Doch mit den Erinnerungen an die zwei Weltkriege hatte sie mit den Tränen zu kämpfen. Nach ihrem Beruf gefragt, gab Ruth Fabian an, dass sie eigentlich studieren wollte. „Aber dann war ich mein ganzes Leben Pampel – eben das Mädchen für alles“, sagte sie lachend. Dass es nicht wirklich so war, wissen die Leute, die Ruth Fabian als rührige Frau in der Nerchauer Mosterei kennen. Und die sie auch noch immer beim täglichen Spaziergang sowie in den Sommermonaten im heimischen Garten antreffen.

Von Frank Schmidt

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