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Grimma Sächsisches Glas für Kapstadt
Region Grimma Sächsisches Glas für Kapstadt
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05:00 11.06.2010
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. Am Bau des imposanten 285-Millionen Projektes am Fuße des Tafelberges hat auch die Thiele AG eine Aktie. Verwaltung, Finanzen, Marketing und Investitionen der Firma werden von einem Dreiseithof in Körlitz aus gemanagt.

 

 

Das Unternehmen, das mit transparenter Innovation wirbt, erhielt 2008 den Zuschlag für Herstellung und Lieferung der Flachglaselemente für die Dachkonstruktion der beeindruckenden Sportstätte. Für den 45 Meter hohen Rundbau wurden in Wermsdorf und Schrozberg 38 000 Quadratmeter speziell emailliertes Verbundssicherheitsglas produziert. Etwa 11 000 Glasscheiben wurden benötigt, um das in Segmente aufgeteilte Rund der Dachkonstruktion zu schließen.

„Es kam darauf an, bei Tag und Nacht optimale Wirkungen des Glasdachs zu erreichen", verdeutlicht Marketingbeauftragter Florian Blum von Anfang an eine enge Zusammenarbeit mit den Architekten und der Konstruktionsfirma. Um die erwünschten Effekte zu erzielen, die beste Fixierung der Glasplatten in der Konstruktion zu testen, seien relativ viele Muster hergestellt worden. Bis die ersten Aufträge produziert werden konnten, seien bereits im Vorfeld ein bis anderthalb Jahre vergangen. Zwei Glasschichten seien bei den Platten untrennbar mit einer Folie verbunden. Im Falle einer Beschädigung bliebe die Fläche komplett in der Konstruktion hängen und könne relativ unproblematisch ausgetauscht werden.

Die Logistik für den Versand des Super-Auftrages nach Südafrika wurde in Wermsdorf bewältigt. Die Glasplatten wurden in Holzkisten aus einem Luppaer Handwerkbetrieb verpackt und in 80 Seecontainern auf die lange Reise geschickt.

Seit 2007 hat Thiele-Glas in Körlitz Verwaltungsabteilungen konzentriert, die vorher auf einige der sieben Produktionstandorte in drei Bundesländern verteilt waren. Entscheidend, so Blum, waren für das international agierende Unternehmen bei dieser Standortwahl zentrale Lage und gute Verkehrsanbindung, auch an den Flughafen Halle/ Leipzig, sowie die Nähe des größten Werkes der Glasgruppe in Wermsdorf gewesen, wo 120 Mitarbeiter in Lohn und Brot stehen. In Körlitz sind zudem architektonisch anspruchsvolle Raumlösungen für Seminare und Firmenpräsentationen entstanden, für die Beratung von Architekten und Planern.

Das Stadion an der Waterfront wird als Gläserne Perle Kapstadts gehandelt. Blum: „Es war für die Mitarbeiter schon ein Erlebnis, zu so einem tollen Stadion für 68 000 Zuschauer beizutragen, in dem hoffentlich die deutsche Mannschaft zum Zuge kommt."

Ingrid Leps

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