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Grimma Schafe sorgen bei Trebsen für besseren Hochwasserschutz
Region Grimma Schafe sorgen bei Trebsen für besseren Hochwasserschutz
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14:05 23.05.2016
Immer selten werdender Anblick: In der Walziger Aue leisten Schafe auf dem Muldendamm einen wichtigen Beitrag zur Deichsicherung. Quelle: Foto: Frank Schmidt
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Trebsen

Im Freistaat Sachsen hat sich laut sächsischem Landwirtschaftsministerium die Zahl der gehaltenen Schafe in den vergangenen Jahren nahezu halbiert. Diese Entwicklung macht die grasfressenden Wollknäuel zu Exoten in der Natur. Dennoch kann man ihnen in diesen Tagen auf dem Muldedamm in der Walziger Aue begegnen. Schäfer Wünsch aus Pyrna bei Burkartshain arbeitet hier enge mit der Flussmeisterei zusammen. Nicht von ungefähr grasen die Schafe auf dem Muldedamm, denn hier erfüllen sie wichtige Funktionen zur Deichpflege, die nach Ansicht des zuständigen Staatsministeriums unverzichtbar sei. Zum einen ist diese Form des Umweltschutzes deutlich kostengünstiger im Vergleich zu schwerer Mähtechnik. Zum anderen ist die Schafhaltung auf Deichanlagen sehr wirksam, um diese zu festigen. Denn Fahrzeuge sind nicht in der Lage, den Damm flächendeckend zu verdichten, was Schafe indes mit ihrem Hufgetrappel in hoher Qualität schaffen. Nur so können Mäuselöcher und Maulwurfsgänge zugetreten und Unterhöhlungen verhindert werden. Das fördert zudem die Ausbildungen einer geschlossenen Vegetationsdecke. Ein weiteres Plus der natürlichen Rasenmäher ist ihre gründliche Arbeit. Mit ihrem von der Natur geschaffenen Gebiss können Schafe Pflanzen und Gräser bis auf den Grund abfressen, was die Ausbildung einer hohen Wurzeldichte begünstigt. Ungewollter Wildwuchs von Büschen und Bäumen hat damit keine Chance.

Von Frank Schmidt

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