Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Schkortitzer Tierheim-Kalender: Melanie Müller küsst im Dezember ein Schweinchen
Region Grimma Schkortitzer Tierheim-Kalender: Melanie Müller küsst im Dezember ein Schweinchen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:00 14.11.2016
Tierheim-Leiterin Ricarda Keller (l.) und Projektleiterin Aniko Heydrich präsentieren den neuen Kalender der Schkortitzer Einrichtung. Quelle: Roger Dietze
Anzeige
Grimma/Schkortitz

Mit Melanie Müller geht das nächste Jahr zu Ende: Die in Grimma aufgewachsene Reality-TV-Darstellerin posiert auf dem Dezember-Foto des neuen Jahresbegleiters des Tierheimes Schkortitz mit einem kleinen Schweinchen. „Ihrer Unterstützung und der weiterer Sponsoren haben wir es zu verdanken, dass wir das Projekt realisieren konnten“, berichtete Tierheim-Leiterin Ricarda Keller am Sonntagnachmittag im Rahmen eines Tages der offenen Tür in der Einrichtung.

Dieser gab den Besuchern und Gästen Gelegenheit, einen Blick auf die zwölf Fotografien zu werfen, die in einer Auflage von 1000 Stück gedruckt worden sind. „Wir hoffen, dass wir sie alle losbekommen“, so Keller, der zufolge man mit dem Kalender zwei Fliegen mit einer Klappen schlagen möchte. Zum einen sucht ein Teil der abgebildeten Tiere noch ein neues Herrchen und wirbt auf diese Weise quasi in eigener Sache, zum anderen sollen die Einnahmen dabei helfen, die laufenden Dachdämmungs- und Sanierungsarbeiten am Haupthaus zu finanzieren.

„Nach dem Abschluss der Arbeiten in der Katzenkrankenstation ist das Haupthaus derzeit unser größtes Projekt“, so die Tierheimleiterin, die vom Beiratsmitglied des Tierschutzvereins Muldental Jutta Friedrich mit einer zehn Hunderezepte umfassenden Broschüre überrascht wurde. Die Leverkusenerin hatte die 500 Kilometer-Tour aus der nordrhein-westfälischen Stadt auf sich genommen, um mit der mehrfach gedruckten Rezeptsammlung einen Beitrag zur weiteren baulichen Ertüchtigung des ehemaligen Kindergartens zu leisten.

„Ricarda hat in den vergangenen acht Jahren Unglaubliches in Schkortitz geleistet“, so Friedrich, in deren Schlepptau auch der Mitteldeutsche Rundfunk dem Tierheim seine Aufwartung machte, um einen Beitrag zum Zehnjährigen der Tierschutz-Einrichtung zu drehen.

Regelmäßiger Gast in dieser ist die Oschatzer Tierphysiotherapeutin Maria Cotta, die den Tierheim-Besuchern eine kleine Einführung in die Behandlung insbesondere älterer Tiere mit Blutegeln gab, während der Tier-Rex-Heimtiershop aus Bernau vor Ort über Tierernährung informierte. Darüber hinaus nutzten jene, die wie etwa Julia Rost einem Tierheim-Tier ein neues Zuhause gegeben haben, die Gelegenheit, in der Einrichtung am Schkortitzer Ortsrand vorbeizuschauen.

„Ich wollte mir einen nicht allzu großen Hund als Ausgleich zur Arbeit anschaffen, und bei Foxi war es eine sofortige gegenseitige Zuneigung“, erzählt die 26-jährige Grimmaerin, die ebenso wie die übrigen Tierheim-Besucher Gelegenheit hatte, selbstgefertigtes Hundespielzeug zu erwerben.

Von Roger Dietze

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach der Absage durch die Stadtverwaltung haben Händler den beliebten Martinimarkt in der Grimmaer Klosterkirche selbst in die Hand genommen. Er fand am zurückliegenden Wochenende statt.

14.11.2016
Grimma Tag der offenen Tür im Grimmaer Ortsteil - Schulzentrum in Großbardau setzt auf Teamarbeit und Inklusion

Gemüse gehört bekanntlich nicht zu den vom Nachwuchs bevorzugten Lebensmitteln. Beim Tag der offenen Tür, zu dem das Evangelische Schulzentrum Muldental am Sonnabend nach Großbardau eingeladen hatte, konnten sich jedoch nur die allerwenigsten der vitaminreichen Kost entziehen.

13.11.2016
Grimma Komplexe Behandlung für pflegebedürftigen Patienten - Ein Jahr zertifiziertes Wundzentrum in Grimma

Seit einem Jahr hat sich im Kreiskrankenhaus Grimma, das zu den Muldentalkliniken gehört, auf der Sta­tion Chirurgie II ein zertifiziertes Wundzentrum eta­bliert, welches es in dieser Form nur einmal in Sachsen gibt. Das Wundzentrum ist spezialisiert auf die Behandlung von Patienten mit chronischen, schlecht heilenden Wunden bei pflegebedürftigen Patienten.

15.11.2016
Anzeige