Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Schlossweihnacht Colditz zieht auch Auswärtige in ihren Bann
Region Grimma Schlossweihnacht Colditz zieht auch Auswärtige in ihren Bann
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 07.12.2009
Kleine Helfer im Schloss: Die Engel begleiten Kurfürstin Sophie auf ihren Rundgang über den Weihnachtsmarkt Colditz. Quelle: René Beuckert
Colditz

Eigens dazu ist sie aus der Partnerstadt Holzwickede angereist. „Einen Weihnachtsmarkt im Schloss, so ein schönes Ambiente gibt es weit und breit wohl nicht“, sagt sie. Zweimal im Jahr, nämlich einmal zum Birkenfest sowie zur Schlossweihnacht reist sie mit anderen Leuten nach Colditz. „Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis, auf bekannte Gesichter zu treffen.“ Denn genauso kommen die Colditzer regelmäßig zu ihnen, sagt sie. Aus einigen Kontakten sind bereits Freundschaften geworden.

Colditz. Obwohl die ungleichen Abstände der Stufen zum Tonnengewölbe im Colditzer Schloss, in dem weihnachtliche Ausstellungen auf die Besucher warteten, der Seniorin Erika Reinhold zu schaffen machten, lässt sie sich den alljährlichen Besuch der Schlossweihnacht nicht entgehen.

Schlossweihnacht gibt es seit zwölf Jahren, erzählt Cornelia Kasten. Aus der Vorstellung, einen Weihnachtsmarkt in Colditz zu etablieren, ist die Idee zu der Schlossweihnacht entstanden, weil sich die Atmosphäre geradezu anbietet. Der erste Weihnachtsmarkt fand noch im vorderen Schlosshof statt und hat sich erst im Verlaufe der Jahre bis auf den zweiten Schlosshof ausgedehnt. Gleich von Anfang an sei der Weihnachtsmarkt von den Colditzern und Gästen angenommen worden. „Zu uns kommen sogar Besucher aus entfernteren Regionen, die den kleinen beschaulichen Markt mit seiner unverwechselbaren Ausstrahlung mögen“, erzählt Cornelia Kasten. Damit der Weihnachtsmarkt auf dem Schloss nicht nur vom Namen her stattfindet, wählen sie die Händler mit ihren Angeboten sorgsam aus. So begegnen die Besucher einem Korbmacher ebenso wie einem Imker, der seine Waren feil bietet oder jener Marktfrau, welche erzgebirgische Schnitzereien ausstellt. „Das sind alles Originale“, sagt Händlerin Sabine Gürtler. Ihr Warenbestand reicht vom Räuchermännchen bis zur Weihnachtspyramide und den legendären Schwibbögen.

Maler Klaus Arweiler hat im Tonnengewölbe Zeichenstift und Papier bereitgelegt. „Besonders die Kinder nutzen die Gelegenheit, ein Weihnachtsbild zu malen und selbst, wenn sie ein anderes Thema wählen, ist es nicht so schlimm, schließlich lassen sie ihrer Kreativität freien Lauf.“

Die Versorgung der Weihnachtsmarktbesucher übernahmen vorwiegend einheimische Händler. Selbst ein Teil der Bühnenprogramme wurde von den Kindergärten und Schulen gestaltet.

René Beuckert

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

„Jetzt ist es geschafft“, sagte Oberbürgermeister Matthias Berger und übergab der Grundschule Bücherwurm in Grimma West die für etwa 260000 Euro neu gestaltete Sport- und Spielanlage.

05.12.2009

 Brandis. Er ist zweifellos ein Ärgernis – der weiße Kleintransporter, der sich seit etwa einem dreiviertel Jahr auf einem Parkplatz im Brandiser Zentrum die Räder platt steht.

05.12.2009

[gallery:500-54560006001-LVZ] Grimma. Auf dem Pflaster vor dem historischen Rathaus in Grimma macht sich nun auch vorweihnachtlicher Trubel breit. Der Weihnachtsmarkt öffnete seine Pforten und lädt noch bis zum dritten Advent die ganze Woche über mit buntem Rahmenprogramm in die Muldestadt ein.

04.12.2009