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Grimma Schlossweihnacht mit Gästen aus Franken und Westfalen
Region Grimma Schlossweihnacht mit Gästen aus Franken und Westfalen
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10:59 10.12.2012
Vertreter der Colditzer Partnerstädte Ochsenfurt und Holzwickede bereichern das Treiben am Wochenende Quelle: René Beuckert
Colditz

Bestes Glühweinwetter also. Und das nutzten auch viele Besucher der diesjährigen Schlossweihnacht aus.

Die weiteste Anreise hatten dabei die Vertreter der Colditzer Partnerstädte Ochsenfurt und Holzwickede. Denn diese kommen traditionell zur Schlossweihnacht nach Colditz. In diesem Jahr wurde besonders den Ochsenfurtern sogar noch etwas Zusätzliches angeboten. Hans-Otto Hartlep vom Städtepartnerschaftsverein Colditz hatte für die vier Vertreter aus Franken eigens eine Führung in der Landesmusikakademie organisiert. „Leider sind nicht mehr mitgereist“, bedauerte er.

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Doch Akademie-Leiterin Christine Müller zeigte sich trotzdem sehr gesprächsbereit und stellte den Gästen vom Main ihren Arbeitsplatz näher vor. Das geschah kurz nach dem Klavierkonzert der Talenteschmiede des Centrum musicum aus Kössern. 15 Schüler im Alter von fünf bis 21 Jahren spielten im Kammermusiksaal Weihnachtliches, passend zur Schlossweihnacht. „Nach drei Jahren Landesmusikakademie und über 24 000 Gästen in dieser Zeit war dies unser erstes Weihnachtskonzert hier“, freute sich Christine Müller, die sich mit dem Klavierpädagogen Olaf Böhme über eine Fortsetzung bereits einig ist: „Nächstes Jahr machen wir das wieder“, sagten beide freudestrahlend. Die meisten der Besucher, die nicht im Kammermusiksaal waren, ließen sich auf dem zweiten Schlosshof aufgrund der kalten Temperaturen den Glühwein besonders gut schmecken. Bei der Partnerschaft Holzwickede-Colditz waren vor allem die Westfälischen Reibekuchen mit dem Apfelmus heiß begehrt. „Diese gehen wahnsinnig gut weg“, staunte der Vorsitzende Wolfgang Selling.

Die Gäste aus Westfalen waren mit sechs Vertretern angereist, darunter auch Leierkasten-Robby, der bereits im ersten Schlosshof die Besucher mit „handgedrehter“ Musik überraschte. Wem es letztendlich auf den beiden Schlosshöfen doch zu kalt war, der konnte es sich – ebenfalls bei Glühwein – in der Hofstube im Weihnachtscafé gemütlich machen. Außerdem standen den Besuchern in den warmen Gemächern des Schlosses unter anderem Töpferwaren und ein Honigverkauf zur Verfügung.

Robin Seidler

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