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Grimma Schnee sorgt für einige Unfälle im Muldental
Region Grimma Schnee sorgt für einige Unfälle im Muldental
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05:00 11.01.2010
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Muldental

Hinzu kamen mehrere Unfälle auf den Autobahnen.

In den meisten Fällen rutschten Autos ohne Fremdbeteiligung in den Straßengraben, wobei es zumeist keine Verletzten gab. Am Freitagabend allerdings musste die Feuerwehr in Nimbschen bei Grimma einen verletzten Autofahrer aus seinem Audi befreien. Der Fahrer hatte auf der B 107 die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, das kam ins Schleudern, prallte rechts gegen eine Mauer und wurde einige Meter weiter links in den Straßengraben geschleudert.

In Bennewitz auf der Bundesstraße 6 kollidierte am Sonnabendmorgen kurz nach fünf Uhr ein Audi mit einem Winterdienstfahrzeug. Der Fahrer des Pkw bremste, als der Schneeräumer ihm entgegenkam, geriet ins Schleudern und prallte mit dem Wagen gegen das Schiebeschild. Die rund 4000 Euro Schaden dürften komplett am Audi entstanden sein. Der musste abgeschleppt werden. Das Winterdienstfahrzeug setzte die Arbeit fort.

Wer auf der Autobahn 14 unterwegs war, musste am Wochenende zwischen Mutzschen und Grimma gute Nerven haben. Am Sonnabend ereigneten sich dort gleich zwei Verkehrsunfälle, bei denen Lastwagen von der Straße rutschten, was Sperrungen zur Folge hatte. Am Sonnabend kam ein mit zwanzig Tonnen Stahl beladener Lastzug aus Tschechien, der in Richtung Dresden unterwegs war, von der Fahrbahn ab und brach durch die Leitplanke. Für die Bergung des Brummis war die Fahrbahn in Richtung Dresden am Sonnabend von 16.30 bis 19.45 Uhr komplett gesperrt, danach stand noch etwa eine dreiviertel Stunde lang nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Auf der Gegenseite war kurz vor Mutzschen ebenfalls ein Lkw verunglückt. Weil der im Graben lag und die Fahrbahn nicht blockierte, wurde die Bergung auf den gestrigen Sonntag verschoben. Kurz vor Mittag war die A 14 in Richtung Leipzig gestern dafür eine halbe Stunde komplett gesperrt, danach stand etwa anderthalb Stunden lang nur eine Fahrspur zur Verfügung.

Auch wenn Schneeverwehungen teils heftig waren, Straßen mussten im Muldental laut Polizei nicht gesperrt werden. Auch die Rettungsleitstelle in Grimma bestätigte gestern den bislang eher ruhigen Verlauf des Wochenendes. Auffällig sei gewesen, dass die Zahl der Einsätze wegen Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen höher als gewöhnlich war.

André Neumann

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