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Grimma Schönbacher Christen feiern drei Anlässe
Region Grimma Schönbacher Christen feiern drei Anlässe
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14:26 19.05.2015
Vorfreude: Pfarrerin Schanz sowie Wolfgang Naumann und Renate Beyer vom Kirchenvorstand. Quelle: Robin Seidler
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Colditz/Schönbach

Zum Gottesdienst am Vormittag werden allerdings gleich drei Anlässe miteinander kombiniert.

Im Mittelpunkt steht freilich das 200-jährige Bestehen der Kirche. "Aber da Pfingsten ist, können wir das für uns so bedeutende Pfingstfest mit dem Jubiläum verbinden. Außerdem werden wir zehn Taufen haben", kündigt Pfarrerin Dorothea Schanz an.

Personen unterschiedlichen Alters wollen die Taufe empfangen. "Der jüngste Täufling ist nicht einmal ein Jahr alt, der älteste Jahrgang 1972", sagt die Pfarrerin. Nach dem Gottesdienst soll mit Sekt, Saft und Selters angestoßen werden. Außerdem werden - passend zum Kirchengeburtstag - 200 Luftballons mit einer Grußbotschaft in den Himmel steigen. "Wir sind gespannt, wohin sie fliegen. Vielleicht bekommen wir ja Rückantworten und können damit bei einer unserer nächsten Veranstaltungen eine kleine Ausstellung auf die Beine stellen", so Schanz.

Beim Gottesdienst wird sie die Predigt halten, an der Orgel sitzt dann Sabine Rauwolf. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst - der am Sonntag 10 Uhr beginnt - vom Kirchenchor sowie vom Jugend- und Kinderchor. "Der Kinderchor probt am Sonnabend ab 15 Uhr noch einmal. Kinder, die noch mitsingen möchten, können spontan vorbeikommen", lockt die Pfarrerin.

Die Schönbacher Kirche wurde in ihrer jetzigen Form 1814 vollendet. "Zuvor stand das Kirchenschiff nicht in östlicher, sondern in westlicher Richtung", erläutert Schanz. Die ältesten Bauteile, die teilweise noch aus dem Mittelalter stammen, sind im Kirchturm zu finden. Um 1900 wurde ein Großteil der Kirche durch ein Unwetter zerstört, es begannen umfangreiche Reparaturen, wobei auch drei Deckengemälde angebracht wurden. Die erste Glocke wurde im Ersten Weltkrieg zwar herabgelassen, blieb aber verschont. Den Zweiten Weltkrieg überlebte sie nicht, sondern wurde 1942 für den Militäreinsatz eingeschmolzen. Ein Gemeindeglied spendete 2006 eine neue Glocke, diese konnte 2011 nach der Sanierung des Glockenstuhls aufgehängt werden.

In den beiden vergangenen Jahrzehnten kam es zu umfangreichen Innenrenovierungen. Dank großzügiger Unterstützung des Fördervereins der Bergkirche und zahlreicher Spenden der Gemeindeglieder konnten zuletzt alle Kirchenfenster erneuert werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.06.2014
Seidler, Robin

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