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Grimma Schüler und Lehrer in Grimma sind vom Fußballvirus infiziert
Region Grimma Schüler und Lehrer in Grimma sind vom Fußballvirus infiziert
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16:56 23.06.2016
Grimmaer Oberschüler spielten Fußball-EM unter sich aus. Die Klasse 5c stellte sowohl eine deutsche als auch eine ungarische Mannschaft. Die ungarische Mannschaft holte den vierten Platz. Quelle: Foto: Thomas Kube
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Grimma

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich ist im vollem Gange. Während der „Mini-EM“ versprühten auch die Mannschaften der Oberschule Grimma in dieser Woche internationales Flair auf den Kunstrasenplatz in Grimma. „Man merkt, wie die Kinder den Fußball leben und dass sie dann mit Freude ihr Land vertreten“, war Silko Stein, der Organisator des Turniers, begeistert. Begeistert war auch die Elternsprecherin der 5b, Natascha Schwarz. Sie feuerte ihre Mannschaften an, die am Ende den 4. beziehungsweise 5. Platz belegten. Sie hatte für die Jungen und Mädchen die T-Shirts angefertigt. Denn natürlich traten die Teams in selbstgestalteten T-Shirts und mit Fahnen oder Bannern je nach Land auf.

„Mein Sohn René spielte in dem Team England mit“, freute sich die aus Hamburg stammende Mutti. Auch Klassenlehrerin Ines Becker war vom Fußballvirus infiziert und auf dem Fußballplatz. „Ich habe mich gefreut, dass ein Team die englischen Trikots bevorzugte. Denn ich bin auch Englischlehrerin.“ „Fußball ist ein cooler Sport. Hier lernt man neue Freunde kennen“, meinte Joel Kostyra (12) aus der 5b. Er ist in der Sportförderklasse an der Oberschule Grimma und zugleich Mitglied im SV Nerchau. Die Mannschaft ihrer Klasse, die gerade gegen die Ungarn (5c) spielte, feuerten auch die Zwillinge Josephine und Jessica Buschmann an: „Wir spielen Volleyball beim VV Grimma und sind in der Sportförderklasse“, erzählen beide. „Jede Klasse konnte zwei Teams mit je sechs Spielern stellen“, erläutert Stein (39) die Regeln. In der Klassenstufe 5 wurde die Türkei (5a) Europameister, gefolgt von England (5b) und Italien ( 5a). „Die ersten drei Teams waren sehr ausgeglichen. Die Türkei wurde nur dank des besseren Torverhältnisses Europameister“, erklärte Stein, der gemeinsam mit Lutz Weyde die Spiele geleitet hatte. In zwei Staffeln wurde in der Klassenstufe 6 gespielt. Portugal (6a) und Deutschland (6a) waren die besten Teams in dieser Altersklasse. Im Finale gab es einen verdienten 4:2-Sieg für Portugal. Zwei Mädchen-Teams der Klassen 5 und 6 kämpften auch um den Titel. Deutschland (5c) unterlag Italien (6c).

In der Klassenstufe 7 holte Polen (7a) den Europameistertitel, vor Deutschland (7a) und Italien (7b). „Im Modus jeder gegen jeder setzte sich Polen ohne einziges Gegentor und mit 17 geschossenen Toren mehr als verdient durch“, meinte der Turnierleiter. In spannenden Spielen der Klassen 8 und 9 setzte sich am Ende Deutschland (8a) mit 2:1 im Finale gegen Spanien (9b) durch. Albanien ( 8b) sicherte sich im Neun-Meter-Schießen den 3. Platz gegen Portugal (8c). Russland (9a) gewann im Spiel um Platz 5 gegen Österreich ebenfalls im 9-Meter-Schießen.

In der Klassenstufe 7/8 und 9 gingen ebenfalls Mädels an den Start. Die Mädels aus der 7c (Albanien) kämpften gegen die 9a (England). Im Neun-Meter-Schießen setzten sich die erfahrenen Mädels durch.

„Es war eine tolle Stimmung und ein gelungener Projekttag“, meinte Silko Stein nach der Siegerehrung. Auch die Elternsprecherin der 5b, Natascha Schwarz war begeistert: „Den Kindern hat es gefallen, auch wenn unsere Klasse nicht Europameister wurde“.

Von Cornelia Braun

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