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Schulweg in Naunhof soll sicherer werden

Schulweg in Naunhof soll sicherer werden

Mit Nachdruck fordert die CDU eine Einbahnstraßenregelung vor der Naunhofer Grundschule. Gestern trafen sich Vertreter der Partei vor Ort, um Möglichkeiten für die Umsetzung des Wunsches auszuloten.

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Beratung vor Ort: Olaf Punar (links), Ute Punar und Michael Schramm diskutierten gestern an der Ecke Bahnhofstraße / Schulstraße darüber, wo am besten die Einbahnstraßenschilder aufgestellt werden sollten. Das Naunhofer Ordnungsamt hatte sie darum gebeten, nachdem es das Anliegen zuvor abgelehnt hatte.

Quelle: Andreas Röse

Naunhof. Damit kamen sie einer Bitte des Ordnungsamtes nach.

Das Rathaus verfährt jetzt offenbar nach der Devise: Wer Forderungen aufstellt, sollte auch Vorschläge unterbreiten, wie sie sich realisieren lassen. Als jüngstes Beispiel wurde nun die CDU in die Pflicht genommen. Die Abgeordnete Ute Punar hatte in der Dezembersitzung des Stadtrats darauf gedrängt, die Schulstraße zur Einbahnstraße zu machen. Zunächst hatte das Ordnungsamt dies abgelehnt. Nun aber lenkte die Behörde ein und bat die Christdemokraten, konkrete Vorstellungen zur Beschilderung zu äußern. Diese machten kein Geheimnis daraus und luden die LVZ zu ihrem Termin an der Grundschule ein.

Punars Ehemann, Olaf Punar, der bis vor vier Monaten Anwalt für Verkehrsrecht war und jetzt Erwerbsunfähigkeitsrente bezieht, brachte eine Skizze mit, wie er sich eine Beschilderung im Bereich der Grundschule vorstellen kann. Demnach solle an der Bahnhofstraße die Schulstraße als Einbahnstraße in Richtung Gartenstraße ausgewiesen werden. An der Einmündung der Bismarkstraße müsse ein weiteres Einbahnstraßenschild stehen, obwohl aus der Bismarkstraße kein Auto kommen kann, da sie schon jetzt nicht in diese Richtung befahren werden darf. "Die Vorschrift will aber, dass an Einmündungen nochmals auf Einbahnstraßen aufmerksam gemacht wird", erklärte Olaf Punar. In der Vergangenheit geäußerte Bedenken, an dieser Ecke könne es dadurch zum Schilderwald kommen, weil dort schon ein Richtungspfeil und das Zeichen für die verkehrsberuhigte Zone angebracht sind, ließ er nicht gelten. "Das längliche Einbahnstraßenschild wird so ausgerichtet, dass es quer zur Bismarkstraße steht und damit für die Fahrer auf der Schulstraße kaum zu erkennen sein wird", erklärte er. Als drittes Schild werde ein rundes mit weißem Strich auf rotem Grund nötig sein, das an der Gartenstraße die Einfahrt in die Schulstraße verbietet.

Vor Ort plädierte der Ex-Anwalt dafür, die Einbahnstraßenregelung nur für motorisierte Fahrzeuge zu beantragen. "Viele Kinder kommen mit dem Rad, für sie wäre es nicht sinnvoll, einen großen Umweg zu nehmen", sagte er. "Sie würden die Neuregelung sowieso nicht einhalten, und wir würden lediglich eine Menge Ordnungswidrigkeiten produzieren."

Laut Ute Punar soll der Schulweg für die Kinder per Einbahnstraße sicherer werden. Ihr Parteifreund und Chef der Naunhofer CDU, Michael Schramm, meinte: "Dann müssen sie nur noch in eine Richtung schauen, wenn sie die Fahrbahn überqueren." Seit acht Jahren beobachte er, dass es morgens problematisch zugehe, wenn die Eltern ihre Kinder mit Autos bringen. Noch in diesem Schuljahr, spätestens aber zum Beginn des neuen, sollten die Einbahnstraßenschilder stehen. Olaf Punar zum Verfahrensweg: "Die Stadt müsste unseren Vorschlägen zustimmen und die Änderungen beim Landratsamt beantragen, das dann entscheidet. Das Drucken und Aufstellen der Schilder dürfte am Ende das kleinste Problem sein."

Nicht nur der CDU, sondern auch der Unabhängigen Wählervereinigung und der FDP erteilte das Rathaus in jüngster Vergangenheit Hausaufgaben, die deren Forderungen betreffen. Nachdem sie den städtischen Sparplan ausgehebelt hatten und ihre alternativen Ideen von der Rechtsaufsicht zurückgewiesen worden waren, sollen sie nun Bürgermeister Zocher, wie berichtet, Konzepte vorlegen, die auf die Finanzierbarkeit ihrer Vorschläge abzielen. Dazu sind noch keine Details nach außen gedrungen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.01.2014
Pfeifer, Frank

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