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Grimma Schwebende und leichtfüßige Aquarelle in Naunhofer Ausstellung
Region Grimma Schwebende und leichtfüßige Aquarelle in Naunhofer Ausstellung
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14:50 19.05.2015
Gut besucht: Zur Vernissage waren auch viele Gäste aus Leipzig und Altenburg nach Naunhof gekommen. Quelle: Roger Dietze
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Naunhof/Leipzig

Denn Bilder des 1922 geborenen Günter Rackwitz zierten schon einmal von Ende 2007 bis Anfang 2008 die Wände im Rathaus-Foyer.

Für die aktuelle, unter dem Titel "In memoriam" laufende Ausstellung hat Tochter Viola Stefan tief in den Bilderfundus ihres Vater gegriffen und mehrheitlich Aquarelle aus verschiedenen Schaffenszeiten zusammengestellt. Aquarelle, die laut Vernissage-Laudator Gerd Fiedler Zeugnis von Rackwitz' perfekter Beherrschung dieser Maltechnik ablegen würden. "Er hat keine Zeichnung angefertigt und diese dann eingefärbt, sondern er pflegte sofort mit der Farbe aufs Blatt zu gehen und mit dieser die Strukturen vorzugeben", so der Kunsthistoriker, der die Werke des einstigen Dozenten im Studio Bildende Künste am Lindenau-Museum zu Altenburg als "schwebend" und "leichtfüßig" charakterisiert.

Bei aller Feichtfüßigkeit in seiner bildnerischen Tätigkeit sei es dem bis zu seinem Tod als freischaffender Künstler in der Messestadt Tätigen allzeit ein tiefes Anliegen gewesen, an der Basis pädagogisch tätig zu sein und dem Nachwuchs die Freude an der Malerei zu vermitteln. "Er hatte ein Faible für die heranwachsende Generation und zudem die Begabung, ihr solch schwierige Aspekte wie etwa die künstlerische Gestaltung des Himmels mit seinen komplexen Wolkenformationen zu vermitteln", so Fiedler, der Günter Rackwitz' enges Verhältnis zu dem weit über Leipzig hinaus bekannten Maler Max Schwimmer anschnitt, bei dem er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert hatte.

Unerwähnt ließ der Laudator auch nicht, dass die Wiederholung der Ausstellung in Naunhof nicht nur mit dem schönen Ambiente im Rathaus zu tun habe. "Seit dem Umzug des Museums für Bildende Kunst ins Bildermuseum sieht man in Leipzig nur noch selten Leipziger Kunst. Umso schöner ist es, dass wir auch in Orten wie Naunhof die Möglichkeit haben, Ausstellungen mit Werken Leipziger Künstler durchzuführen." Roger Dietze

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.01.2014
Dietze, Roger

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