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Seniorenresidenz Grimma feiert Geburtstag

Seniorenresidenz Grimma feiert Geburtstag


Grimma. „Wir lassen die Puppen tanzen". Unter diesem eher sinnbildlichen Motto feierte gestern die Seniorenresidenz Grimma Haus Muldental ihren zehnten Geburtstag.

. Bei Sekt und Häppchen lud Residenzleiterin Iris Tetzner in einer Feierstunde am Vormittag die Bewohner und Betreuer sowie Angehörige und Gäste dazu ein, einem Streifzug durch die Geschichte des Hauses zu folgen, die Pflegedienstleiterin Carmen Gey und Ergotherapeutin Kerstin Krepel aufgeschrieben hatten und erzählten.

 

Natürlich stand am Anfang der Zeitreise die Eröffnung am 1. August 2001. Acht Bewohner bezogen damals ihre nagelneuen Wohnbereiche. Unter ihnen Else Bechler, sie ist als erste Bewohnerin überhaupt in die Hausgeschichte eingegangen. Die jetzt 97-Jährige wird seither regelmäßig von ihrem inzwischen 75-jährigen Sohn Egon besucht. Heute ist das Haus mit 105 Bewohnern nahezu komplett bewohnt. Allesamt werden sie von etwa 75 Mitarbeitern rund um die Uhr sozial und medizinisch betreut. Mit Stolz wurde darüber berichtet, dass es schon im ersten Jahr zahlreiche Musikveranstaltungen, Vorträge und Bildungsmaßnahmen gab, dass Gedächtnistraining durchgeführt wurde und dass Singestunden und Chorproben stattfanden – obwohl das Haus noch nicht voll belegt war.

 

Ein Umstand, der sich gut ein Jahr später als hilfreich erwies. Denn im Hochwasserjahr 2002 stand die Seniorenresidenz vor einer Herausforderung, obwohl sie selbst nicht unter der Flut litt. Aber das Haus nahm zehn direkt betroffene Senioren aus Grimma vorübergehend oder auch auf Dauer auf.

 

Im Geschichtsbuch des Hauses finden sich immer wieder große und kleinere Höhepunkte, die stets gebührend gefeiert wurden. Vor allem, wenn sie halfen, den Alltag der Bewohner zu erleichtern und zu verbessern. Etwa die neu errichtete Terrasse „Sonneneck" an der Cafeteria, die Inbetriebnahme einer zweiten Fahrstuhlanlage oder die Einweihung des hauseigenen „Bad des Meeres", das sowohl zur Entspannung beiträgt aber auch für therapeutische Maßnahmen genutzt wird.

 

Mitbestimmung, sagt Iris Tetzner, sei ein wichtiger Bestandteil des Zusammenlebens. Und so trifft sich alle drei Wochen der Heimbeirat, der nicht etwa eingesetzt wurde, sondern im Zweijahresrhythmus ausschließlich von den Bewohnern gewählt wird. Dieses Gremium verstehe sich als „Sprachrohr der Bewohner" und besteht aus fünf Personen. Dort werden Anregungen und Kritiken diskutiert, wird über Pflegesatzvereinbarungen gesprochen und werden Veränderungen im Tagesablauf behandelt.

 

Und es werden die unangemeldeten Überprüfungen durch den Medizinischen Dienst thematisiert, die aber, so freut sich Iris Tetzner für ihr gesamtes Team im Haus, mit guten und sehr guten Ergebnissen abschlossen.

 

Zum Hausgeburtstag wartete der Koch des Hauses, Marcel Rozneck, mit einem leckeren Festtagsmenü auf, bevor am Nachmittag doch noch die Puppen tanzten – und zwar mit Musik und Spaß in einer bunten Puppenshow.

Frank Schmidt

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