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Sicherheit lässt in Trebsen auf sich warten

Bürokratie behindert Reparatur nach Unfallschaden Sicherheit lässt in Trebsen auf sich warten

Ein seit August defektes Geländer in der Teichkurve Trebsen birgt Gefahren. Die Reparatur lässt dennoch auf sich warten. Aus versicherungstechnischen Gründen, hieß es auf Anfrage im Rathaus.

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Trebsen. Bei einem Unfall, der sich am 12. August ereignete, wurde das Fußgängerschutzgeländer in der sogenannten Teichkurve in Trebsen beschädigt. Der Schaden, der an diesem Geländer entstand, wird vom städtischen Bauamt mit etwa 3 000 Euro beziffert. Eine Reparatur ist allerdings noch immer nicht realisiert worden. Grund, so erklärt Steffen Lämmel im Bauamt auf Nachfrage der LVZ, seien „versicherungstechnische Fragen“ gewesen, die es erst zu klären galt.

Die Folge: Seit zwei Monaten flattert an dem deformierten Geländer Warnband. Was jedoch in diesem Zustand eine gewisse Gefahr für Fußgänger und Radfahrer darstelle, räumt auch Lämmel ein. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Kommune als Eigentümer des Geländers nicht hätte in Vorleistung gehen müssen, um den Schaden zeitnah zu beheben und damit die Sicherheit wieder herzustellen. Eine konkrete Antwort auf diese Frage vermochte Lämmel nicht zu geben, ließ aber mit einem Halbsatz durchklingen, dass die Angst groß sei, „auf dem Schaden sitzen zu bleiben“. Freilich wohl wissend, dass er sowieso instand gesetzt werden muss, da es sich um einen Kurvenbereich an der stark frequentierten B 107 handelt, die auch von Schwerlastfahrzeugen passiert wird. Inzwischen, so beschwichtigt das Bauamt, seien alle Details mit der Versicherung geklärt und der Reparaturauftrag ausgelöst worden. „Das neue Geländer ist nun in der Verzinkerei und wir gehen davon aus, dass es bis Mitte Oktober wieder aufgestellt werden kann“, sagt Lämmel.

Von Frank Schmidt

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