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Grimma Spatenstich für neue Turnhalle in Hohnstädt
Region Grimma Spatenstich für neue Turnhalle in Hohnstädt
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05:00 11.12.2009
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Grimma/Hohnstädt

 

„Jetzt geht‘s los, jetzt geht‘s los!“ Die Freude der Hohnstädter Grundschüler über „unsere neue Turnhalle“ war nicht zu überhören. In ihrem Sprechgesang wäre die Rede von Oberbürgermeister Matthias Berger beinahe untergegangen. Doch er sagte zunächst auch nur das, was alle wussten. „Es wird höchste Zeit. Die bisherige Turnhalle am alten Burgberg hat längst ausgedient“, meinte der „Ureinwohner von Hohnstädt“, Werner Strauß. „Freilich, immer mal wurde etwas dran gemacht, aber letztlich ist es kein Zustand mehr.“ Die Gymnastikgruppe der Frauen im HSV fiebert der neuen Sportstätte auch entgegen. „Zwar haben wir die alte Turnhalle noch genutzt – zwangsläufig. Aber oft war sie wegen bautechnischer Mängel auch gesperrt“, will Ingrid Gräser am liebsten gar nicht mehr daran denken. „Es gab Zeiten, da gingen wir für unseren Sport in ein Klassenzimmer der Grundschule.“

Deren Knirpse, also die „Sportler von morgen“, wie sie Sportlehrerin Beate Naumann nannte, unterbrachen immer wieder voller Freude die Worte der Großen. „Jetzt geht‘s los, jetzt geht‘s los!“ Was Ines Thomas, ebenfalls Sportlehrerin in Hohnstädt, noch immer nicht glauben kann. „Wir haben so viele Jahre in einer Turnhalle Unterricht gemacht, die unter dem Limit war, beziehungsweise noch ist. Und trotzdem konnten wir mit den Kindern sehr viele sportliche Erfolge erlangen“, sagte sie und erinnerte nur an den Titel „Sportfreundliche Schule“ im letzten Jahr.

Berger seinerseits blickte weit nach vorn. „Schon Ende nächsten Jahres kann die neue Sporthalle seiner Bestimmung übergeben werden“, steckte er ein ehrgeiziges Ziel. Auch was die Optik der Halle angeht, war er überhaupt nicht geneigt, den Ball flach zu spielen. „Es wird gestalterisch ein Schmuckstück für Hohnstädt werden, also nicht bloß ein Schuhkarton.“ Architekt Steffen Kayser sah da schon mal über den Rand seines Reißbrettes hinaus. „Die Turnhalle bekommt ein geneigtes Dach und relativ viel Verglasung.“ Dafür setzte sich die Hochbauamtsleiterin der Stadt, Ute Hedtke, höchstpersönlich in den Bagger, um ihn für den so genannten ersten Spatenstich in Bewegung zu bringen. Und wieder riefen die Sportler von morgen: „Jetzt geht‘s los, jetzt geht‘s los!“

Frank Schmidt

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