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Grimma Sportevent als Publikumsmagnet
Region Grimma Sportevent als Publikumsmagnet
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05:00 29.08.2011
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. Der Grund: Die Muldestadt erlebte das bisher größte Sportereignis in ihrer Geschichte. Denn beim 8. Muldentaltriathlon gaben sich im Rahmen der Deutschen Meisterschaften Teile der Weltelite des Dreikampf-Sports die Ehre.

Über den Trainingsstand war man im Hause Ehrlich unterschiedlicher Auffassung. Während Manuela Ehrlich davon sprach, dass ihr Mann Klaus, der gestern beim Wettkampf für Hobby-Triathleten in der Altersgruppe TM 50-54 an den Start ging, im Vorfeld „fast jeden Tag irgendeine der drei Sportarten" trainiert hätte, wusste der Großbothener die Aussage seiner Frau zu relativieren. „Dazu fehlt mir des Berufes wegen die Zeit, wenn ich einmal die Woche zum Trainieren komme, bin ich schon froh", so der 52-Jährige, der im Vorjahr erstmals am Muldental-Triathlon teilnahm und auf Anhieb den Sieg in seiner Altersklasse holte. „Besser er betätigt sich sportlich als dass er nach Feierabend herum sitzt", kommentierte Ehefrau Manuela das Hobby ihres Ehemannes. Ein Hobby, dem offensichtlich immer mehr frönen, war doch die Teilnehmerkapazität des Wettkampfes für Freizeitsportler bereits in der Mitte der Vorwoche ausgeschöpft. Allen, die sich ihnen noch anschließen wollten, blieb nur die Hoffnung auf einen kurzfristig freiwerdenden Startplatz.

Grimma. Rot-weiße Absperrbänder und Zäune haben gestern das Bild in der Grimmaer Innenstadt beherrscht. Der Grund: Die Muldestadt erlebte das bisher größte Sportereignis in ihrer Geschichte. Denn beim 8. Muldentaltriathlon gaben sich im Rahmen der Deutschen Meisterschaften Teile der Weltelite des Dreikampf-Sports die Ehre.

Einen Platz ganz anderer Natur hatte sich am gestrigen Vormittag Christine Eckelmann auf der Hängebrücke gesichert, um einen freien Blick auf die Schwimmstarts genießen zu können. „Es ist toll für Grimma, dass hier ein solch bedeutender Wettkampf stattfindet", sagte die Mutzschenerin, die der Meinung ist, dass Sportereignisse dieser Art dazu beitragen können, mehr Touristen in eine Stadt zu locken. „Besonders gut gefällt mir die Idee, das Schwimmen in der Mulde zu veranstalten. Denn dies zeigt, wie sich die Zeiten im positiven Sinn verändert haben, wäre doch ein Bad in dem Fluss zu DDR-Zeiten undenkbar gewesen."

Die Schwimmstrecke in der Mulde wies weniger Tücken als etwa die Radstrecke auf. Während sich gestern auf dieser der eine oder andere Unfall ereignete, hatten die Aktiven der Wasserwacht Grimma einen vergleichsweise ruhigen Tag. „Die Mulde hatte einen optimalen Wasserstand, und auch die Temperatur war mit rund 18 Grad akzeptabel", so Wasserwachtler Michael Koch. Wie überhaupt das Wetter in diesem Jahr mitspielte, nachdem der vorjährige Muldental-Triathlon bei Temperaturen stattgefunden hatte, die den Sportlern wie den Helfern alles abverlangten. Ein kleines, wenngleich nicht zu beeinflussendes Detail, das mit dazu beitragen könnte, dass Grimma nicht zum letzten Mal Schauplatz des Kräftemessens deutscher und internationaler Top-Triathleten gewesen ist. Von denen trugen gestern Rebecca Robisch vom TV 1848 Erlangen und der Südafrikaner Richard Murray vom ALZ Sigmaringen im Eliterennen den Sieg davon. „Die Top-Leute haben uns einen abwechslungsreichen und anspruchsvollen Kurs bescheinigt, weshalb ich gute Chancen sehe, dass wir sie im nächsten Jahr wieder in Grimma begrüßen können", so Gesamtleiter Peter Bischoff.

Roger Dietze

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