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Grimma Sportfest in Hohnstädt
Region Grimma Sportfest in Hohnstädt
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16:20 24.05.2010
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. Selbst Manfred Wohllebe, der seit Jahren als Cheforganisator die Fäden zieht, muss da passen. Viele Sportfreunde und Freunde des Sports kamen auch so auf die Sportanlage im Seumepark – zu Fußball, Kegeln, Volleyball sowie zum Nordic Walking. Und zum Radfahren. Die Strecke führte erstmals schon am Vortag etwa 20 Kilometer über Bahren, Nerchau und Trebsen sowie über den Wedniger Colm zurück nach Hohnstädt. „Wir mussten die Jahre zuvor Radfahren und Nordic Walking parallel starten. Doch damit blieb es einigen Teilnehmern verwehrt, sowohl als auch zu starten", rechtfertigte HSV Chef Wolfgang Scheufler den zweiten Sporttag.

Das klingt auch ganz nach hohen Starterzahlen. „Wir freuen uns sehr über das Kommen der eigenen Vereinsmitglieder, aber auch vieler Sportfreunde aus dem Umland." So nutzten etwa Susann Noa und Brunhilde Sülzbrück aus Bahren die fünf Kilometer lange Anfahrt mit dem Rad zur Erwärmung. Auch Petrus drehte deutlich spürbar an den Temperaturen. 

 

Grimma/Hohnstädt. Genau weiß es keiner, seit wann der Hohnstädter Sportverein (HSV) sein Pfgstsportfest veranstaltet.

In der Kegelbahn wurde mitnichten eine ruhige Kugel geschoben, so emotional wie es da zuging. Und Inka Bauch erklärte auch warum. „Aus unseren elf Mannschaften in allen Altersgruppen haben wir vier Teams mit unterschiedlicher Leistungsstärke zusammengestellt." Was dabei raus kam, war nicht nur in den Ergebnislisten nachzulesen, auch die Stimmung spiegelte es wider. Ähnlich war es beim Kleinfeldfußballturnier, wie Matthias Heilemann als Ersatzspieler am Rand auf seinen Spieleinsatz wartend sagte. Nur dass eben auch die Boxer und Volleyballer mit in den Lostopf für die insgesamt acht Kickermannschaften landeten.

Am Rande der Wettkämpfe gab es Doping für den Gaumen. Während beispielsweise die Gymnastikfrauen Ingrid Gräser, Anne-Katrin Friedrich, Ramona König, Margitta Rau, Esther Knochenmuss und Martine Strauß mit einem leckeren Kuchenbüfett für Nachschub an Kohlenhydraten sorgten, taten es ihnen andere mit Deftigem vom Grill oder aus dem Suppentopf gleich.

Nur die Nordic Walking Gruppe um Sirko Guddat suchte das Weite. Jedenfalls für gut eine Stunde. „Wir rechnen heute nicht nach Distanz ab, sondern nach Zeit." Damit konnte sogar Thea Pätzold leben, die es gewohnt ist dreimal die Woche etwa fünf Kilometer zu walken. „Bei dem schlechten Wetter der letzen Tage fehlte mir diese Woche noch einmal", lachte die rüstige 64-Jährige. Frank Schmidt

 

 

 

@weitere Fotos vom Sportfest gibt es auf www.lvz-online.de/grimma

Frank Schmidt

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