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Sportliches Bilderbuchwetter für Triathleten in Grimma: 650 Aktive treten an

12. Muldental-Triathlon Sportliches Bilderbuchwetter für Triathleten in Grimma: 650 Aktive treten an

Ein Wetter, wie es Sportler mögen: Beim zwölften Muldental-Triathlon am Sonntag in Grimma herrschten nahezu perfekte Bedingungen, von sommerlicher Hitze keine Spur, und ein laues Lüftchen wehte auch noch. Rund 650 Aktive waren insgesamt am Start.

Schon am Morgen zum Prolog der zweiten Bundesliga sind die Grimmaer auf den Beinen, um zuzuschauen.

Quelle: Bert Endruszeit

Grimma. Ein Wetter, wie es Sportler mögen: Beim zwölften Muldental-Triathlon am Sonntag in Grimma herrschten nahezu perfekte Bedingungen, von sommerlicher Hitze keine Spur, und ein laues Lüftchen wehte auch noch. Rund 650 Aktive waren am Sonntag am Start. „Das ist eine Zahl, die mich nicht vom Hocker reißt, das ist eher ein Durchschnittswert“, sagte Gesamtleiter Hans-Peter Bischoff. Stolz war er dabei auf die eigens hinter dem Rathaus aufgebaute Startrampe. „Das ist schon etwas Besonderes, das gibt es sonst beim Triathlon nicht.“

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650 Sportler traten am Sonntag zum zwölften Muldental-Triathlon in Grimma an. Sie schwammen, fuhren Rad und liefen um die besten Plätze. Schon am Morgen säumten die Einwohner und Gäste der Stadt die Wettkampfstrecken.

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Sichtlich angetan zeigte er sich von der städtischen Unterstützung. Bischoff, in Thüringen daheim, kennt viele vergleichbare Sportveranstaltungen. „In Grimma klappt alles am besten.“ Dabei hänge diese Unterstützung nicht nur am Geld. „Finanznöte haben ja fast alle Kommunen. Doch es geht auch darum, wie sich die Mitarbeiter der Stadtverwaltung einbringen. Wir sind hier sehr willkommen, das spürt man einfach.“ Für das kommende Jahr habe man sich für die Deutsche Meisterschaft der Triathleten beworben. Eine Entscheidung, ob Grimma den Zuschlag erhält, fällt im August.

„Ich bin zum ersten Mal hier. Es ist alles sehr gut organisiert“, fand Moritz Hollweg. Der 16-Jährige aus der Nähe von Bonn trat für Tri Power Rhein-Sieg an. „Für mich ist es die erste Saison in der Bundesliga. Ein Platz im Mittelfeld sollte es heute schon sein.“ Gerade hat er seinen fünften Triathlon absolviert.

Auch wenn Triathlon klar von den Männern dominiert wird, zieht diese Disziplin immer mehr Frauen an. „In unserer Trainingsgruppe haben wir die gleiche Zahl an Frauen und Männern“, erklärte Katrin Reifenberg vom Team Artegic der Schwimmsportfreunde Bonn. „Gerade im Jugendbereich kommen immer mehr Mädchen zu uns. Für uns ist es heute sehr aufregend, denn der Prolog und die beiden Wechselzonen sind ungewohnt.“ Trainiert wird für solche Wettkämpfe hart. „Morgens vor der Arbeit, und dann abends nach der Arbeit“, verriet Rebecca Fondermann. „Viele von uns sind noch Schüler oder Studenten, die nehmen sich dann häufig noch mehr Zeit fürs Training.“

Eine besondere Herausforderung sei immer das Schwimmen. „Auf der Mulde muss man ja auch noch gegen die Strömung kämpfen“, so Fondermann. Entscheidend sei dabei immer die Technik und weniger die Kraft. Was ist eigentlich das Schönste am Triathlon? „Es kommt keine Monotonie auf, es gibt immer drei wechselnde Herausforderungen“, erklärte Fondermann.

Eine Art Heimspiel war die Veranstaltung für André Richter vom Sportverein Handwerk Leipzig. Der Name ist dabei durchaus Programm. „Etwa ein Viertel unserer Vereinsmitglieder sind tatsächlich Handwerker. Leider sind wir heute nur drei Starter, einer ist krank“, so Richter. Und da vier Aktive das Minimum sind, müsse man mit Punktabzug leben. „Doch uns geht es in erster Linie um den Spaß.“

Richters Verein zählt mit rund 50 Mitgliedern zu den größten im Triathlon-Bereich. Jüngstes Mitglied ist die zehnjährige Paula. „Hier in Grimma darf ich aber erst in ein paar Jahren mitmachen. Doch nächste Woche bin ich am Störmthaler See beim Kindertriathlon dabei“, verriet sie. Triathlon sei einfach toll. „Man bleibt fit und kann beim Training seine Freunde treffen.“

Von Bert Endruszeit

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