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Grimma Stadtrat befürwortet Ortsumgehung für Ammelshain
Region Grimma Stadtrat befürwortet Ortsumgehung für Ammelshain
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14:06 19.05.2015

Bekanntermaßen soll das Asphaltband den Naunhofer Ortsteil künftig vom Lastwagen-Verkehr vom und zum Altenhainer Schotterwerk entlasten. Die neue Trasse wird auf der Polenzer Straße gegenüber des ehemaligen Wasserwerks beginnen, in einem weiten Bogen über die Felder führen und schließlich in die Altenhainer Straße einmünden, wobei die Güterbahnlinie ebenerdig gequert wird. Mit der Verkehrsfreigabe soll der Abschnitt der Altenhainer Straße zwischen der Einmündung der neuen Trasse und dem Taza-Tauchsportzentrum zu einem asphaltierten, nur noch Fußgängern, Radfahrern und dem landwirtschaftlichen Verkehr vorbehaltenem Weg zurückgebaut werden.

Da, wie berichtet, den Beschluss für die Trassenvariante im Ammelshainer Ortschaftsrat wegen der Befangenheit nahezu aller Abgeordneten allein Manuela Schmidt von der Wählervereinigung Ammelshain (WVA) treffen musste, gab Stadtrat Uwe Kulisch von der Unabhängigen Wählervereinigung zu bedenken, dass aus seiner Sicht aufgrund des besonderen Abstimmungsprozederes die Möglichkeiten der Naunhofer Räte beschränkt seien, sich ein genaues Bild über die Meinungslage im Ortsteil zu verschaffen. Ortsvorsteher Lutz Kadyk (WVA) verwies jedoch darauf, dass es im Vorfeld eine Reihe von Diskussionen gab, bei denen sich eine überdeutliche Mehrheit für die jetzt unmittelbar vor der Realisierung stehende Trassenvariante ausgesprochen habe. "Ziel der Ortsumfahrung ist es, den Lkw-Verkehr aus dem Ortszentrum herauszubringen, da die Polenzer Straße in diesem Bereich nicht über Fußwege verfügt, auf denen sich unsere Kinder gefahrlos bewegen können", so Kadyk. "Wenn die Umfahrung in der geplanten Form realisiert wird, dann sind wir zufrieden."

Nicht ganz zufrieden indes waren die Naunhofer Abgeordneten mit der Formulierung eines Punktes innerhalb der Stellungnahme zu dem Straßenbauprojekt seitens der Stadtverwaltung in ihrer Funktion als Träger öffentlicher Belange. Hinsichtlich des Baus eines Regenwasser-Rückhaltebeckens für die neue Trasse enthielt die Stellungnahme den Vermerk, dass dessen Größe im Verhältnis zum Flächenanteil unschlüssig sei und deshalb noch einmal geprüft werden sollte. Ein Wörtchen, das sie durch "muss" ersetzten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.06.2014
Dietze, Roger

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