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Grimma Stadtrat bringt Straßenbau in Lauterbach auf den Weg
Region Grimma Stadtrat bringt Straßenbau in Lauterbach auf den Weg
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19:26 02.03.2018
Blick auf das Bad Lausicker Rathaus, dort hat der Stadtrat getagt. Quelle: Thomas Kube
Bad Lausick/Lauterbach

Die Staatsstraße, die Lauterbach von Süd nach Nord durchzieht, soll endlich ausgebaut werden. Im selben Zug ist der Ausbau eines Teil der Kreisstraße Steinbach-Lauterbach-Großbardau vorgesehen. Damit wird auch die Kreuzung beider Straßen entschärft.

Der Bad Lausicker Stadtrat stimmte am Donnerstagabend einer Planungsvereinbarung zu. Die regelt die Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr, dem Landkreis Leipzig und der Stadt.

Verschiedene Varianten aufzeigen

„Es geht jetzt darum, erst einmal eine Entwurfsplanung zu machen und verschiedene Varianten aufzuzeigen“, sagte Bürgermeister Michael Hultsch (parteilos). Dass die vor Jahren einmal geplante nördliche Ortsumgehung inklusive einer Brücke über die Bahnstrecke Leipzig - Bad Lausick vom Tisch sei, überrasche nicht. Jetzt gelte es, im Bestand eine vernünftige Lösung zu finden, die den Interessen der Autofahrer, aber auch der Lauterbacher entspricht.

Die Baukosten werden auf knapp drei Millionen Euro geschätzt. Kostentreiber ist vor allem die Brücke, die im Zuge der Staatsstraße über den alten Steinbruch führt; sie allein soll 1,3 Millionen Euro kosten. Ausgebaut werden 320 Meter Staatsstraße, 330 Meter Kreisstraße und der Knoten. Bei Letzterem kommt es darauf an, die erheblichen, die Sichtverhältnisse beeinträchtigenden Niveauunterschiede zu beseitigen.

Stadt muss sich um Gehwege kümmern

Die Stadt Bad Lausick ist vor allem, was den Bau der Gehwege betrifft, im Boot. Entlang der Staatsstraße ist ein Gehweg nur partiell vorhanden, und er befindet sich in einem schlechten Zustand. Noch problematischer ist die Situation an der Kreisstraße.

„Wir plädieren dafür, entlang der Staatsstraße nur auf einer Seite einen Gehweg anzulegen, kombiniert als Rad- und Gehweg“, sagte Hultsch. Anderes sei aufgrund der Straßenbreite kaum möglich, und für die Kommune sei eine solche Variante finanziell günstiger. Wenn jetzt auch die Planungen angeschoben würde, werde es noch eine ganze Zeit dauern, ehe tatsächlich die Bagger anrollten: „Das ist aus meiner Sicht ein Projekt der nächsten fünf Jahre.“ Der Planungskosten-Anteil beträgt für die Stadt 24 300 Euro.

Von Ekkehard Schulreich

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