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Stadtrat gibt grünes Licht für Sportstättenplanung

Grimma Stadtrat gibt grünes Licht für Sportstättenplanung

100 Seiten stark ist die Sportstättenentwicklungsplanung für die Stadt Grimma. Das extern erarbeitete Dokument wurde jetzt vom Stadtrat abgenickt. Eins ist klar: Es besteht Handlungsbedarf.

Basketball in der Seume-Sporthalle.

Quelle: Frank Schmidt

Grimma. 100

Das Konzept ist Basis, um für die Sportstätten Fördermittel zu generieren. Eine Sportstättenentwicklungsplanung ist mittlerweile in Sachsen für jede Kommune Voraussetzung, um für Vorhaben über 125 000 Euro einen Fördermittelantrag stellen zu können. Die entsprechende Richtlinie des Kultusministeriums war 2009 novelliert worden.

Für die Erarbeitung des Konzepts waren umfangreiche Daten zu ermitteln, etwa zur Bevölkerungs-,Vereins- und Infrastruktur oder zu schulischen Bedingungen. In Grimma seien die Menschen in 40 Kernsportarten aktiv, sagte Jana Kutscher, die Leiterin des Amtes für Schulen, Soziales und Kultur. Jede Sportstätte sei untersucht worden: „Wie hoch ist die Belegung, wie viele Vereine trainieren dort, wie viele Mitglieder sind in den einzelnen Abteilungen, wie sieht die Demografie aus?“

Das Architekturbüro nahm 24 Hauptsportarten und 19 Sportanlagenarten unter die Lupe. 45 Sportvereine mit insgesamt 4746 Mitgliedern kamen in die Betrachtung. Demnach sind 16,5 Prozent der Bevölkerung in Grimma in Sportvereinen organisiert. Fußball, Gymnastik, Kegeln, Volleyball und Schießsport sind die beliebtesten Sportarten. Außer die Berufsschule, die in Trägerschaft des Landkreises ist, wurden auch die Schulen der Betrachtung unterzogen.

seien in einem beklagenswerten Zustand. Krahnert mahnte kurzfristige Verbesserungen an. Ihre Fraktionskollegin Kerstin Köditz schlug in die gleiche Kerbe. In den Schlussfolgerungen des Konzepts sollte klar zum Ausdruck kommen, das Defizit an den Leichtathletikanlagen der Schulen zu beseitigen.

Damit hatte Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) kein Problem. Er gab aber zu bedenken, dass der Maßnahmekatalog mehr eine Wunsch- denn eine Bestellliste bleiben wird. Die Planung „ist für uns eine Arbeitsgrundlage“, sagte Amtsleiterin Kutscher. Je nach Haushaltlage müsse geschaut werden, wo Mängel beseitigt werden. Das sei mit dem Stadtrat in den nächsten Jahren zu diskutieren.

Rathauschef Berger nahm noch eine weitere Erkenntnis aus der Studie mit: „Wir haben das Gefühl, dass Grimma aufgrund der erheblichen Investitionen in den letzten Jahren und Jahrzehnten gerade im Sport- und Sozialbereich supergut aufgestellt ist. Es ist erstaunlich, dass wir trotzdem immer noch Nachholebedarf haben, nicht nur bei der Erneuerung von Sportstätten, sondern auch von der Kapazität her.“

Von Frank Prenzel

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