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Grimma Stiftung fürs Freie Gymnasium Naunhof kann loslegen
Region Grimma Stiftung fürs Freie Gymnasium Naunhof kann loslegen
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14:00 19.05.2015
Freude nach harter Arbeit: Stiftungsrat Uwe Herrmann, Sabine Brosowski von der Landesdirektion, Stiftungsvorsitzender Joachim Burchert mit der Stiftungsurkunde und sein Stellvertreter Olaf Kleinig (von links). Quelle: Privat
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Naunhof

"Mit der Stiftung bereichern sie Naunhof und geben einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der Stadt", lobte sie die Stiftungsgründer.

"Nun können wir endlich anpacken", brachte Stiftungsvorsitzender Joachim Burchert seine Freude zum Ausdruck. Die Partheland-Campus-Stiftung wolle bürgerschaftliches Engagement für die weitere Entwicklung des Freien Gymnasiums Naunhof bündeln. "Wir stehen nun bereit und übernehmen Verantwortung." Als vordringlichstes Ziel steht laut Burchert zunächst die Bereitstellung neuer Unterrichtsräume ab dem Schuljahr 2015/'16 auf der Agenda. Dabei wolle die Stiftung "der Stadt Naunhof helfen, ihre vertraglichen Verpflichtungen zur Bereitstellung von weiteren Unterrichtsräumen zu erfüllen", so Olaf Kleinig, Unternehmer und stellvertretender Vorsitzender der Partheland-Campus-Stiftung.

Der Stiftungsführung sei, so Burchert, das Miteinander mit dem Förderverein des Gymnasiums wichtig. "In enger Abstimmung werden wir künftig arbeitsteilig wirken. Während sich der Förderverein des Freien Gymnasiums in bewährter Form um die Unterstützung der Schule in den Bereichen Ausstattung, Tagesgeschäft und Veranstaltungen kümmern wird, haben wir andere Schwerpunkte", sagte er.

Die Stiftung habe dabei ebenso große wie langfristige Zielstellungen. "Die Partheland-Campus-Stiftung will das Gymnasium rasch ausbauen, steht für ein weit in die Zukunft ragendes nachhaltiges Wirken. Wir wollen für Naunhof Werte schaffen, die Generationen überdauern", erläuterte Burchert die Ziele.

Was den Stiftungsverantwortlichen aktuell Sorgen bereite, seien die offensichtlich unterschiedlichen Interpretationen des Vertragswerkes zwischen den Partnern Schulträger (Da-Vinci-Campus Nauen) und Bürgermeister Volker Zocher (parteilos). "Ein konfrontatives Agieren von beiden Seiten ist dabei wenig hilfreich", mahnte Burchert. Die Stiftung mache sich für ein zügiges und lösungsorientiertes Handeln beider Seiten stark und setze dabei auf die Unterstützung des neugewählten Stadtrats.

Burchert: "Wir fordern Bürgermeister Zocher auf, aktiv die Verantwortung für die Beschlüsse der Stadt und die abgeschlossenen Verträge zwischen Stadt und Schulträger zu übernehmen und sie mit Leben zu erfüllen". Insbesondere, so die Stifter unisono in einer Pressemitteilung, müssten nun zeitnah ernstzunehmende Lösungsvorschläge für die Raumsituation auf den Tisch. Dazu sollten sich Schulträger und Zocher rasch zu persönlichen Gesprächen treffen.

Ein positives Signal ist es für die Stifter, dass sie den Naunhofer Ex-Bürgermeister Uwe Herrmann als Stiftungsrat gewinnen konnten. Zurzeit würden vielversprechende Gespräche mit weiteren prominenten Unterstützern der Partheland-Campus-Stiftung laufen, die parteiübergreifend aus allen gesellschaftlichen Bereichen aktiv im Stiftungsrat mitarbeiten würden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.07.2014
LVZ

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