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Grimma Strohpuppen-Stopfen für Jubiläum in Großbuch
Region Grimma Strohpuppen-Stopfen für Jubiläum in Großbuch
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05:00 19.01.2010
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Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss der Feierlichkeiten wird ein Festumzug bilden.

„Wir haben nicht lange diskutiert, ob wir den großen organisatorischen Aufwand für einen solchen Umzug auf uns nehmen wollen, sondern wir haben einfach gesagt, wir machen es“, so Detlef Koitz, Vorsitzender des Kinder- und Dorffestvereins, der am vergangenen Wochenende die Großbucher zum geselligen Strohpuppen-Stopfen bei Bier, Glühwein und Bratwurst eingeladen hatte.

Dass viele der Aufforderung gefolgt waren, sei ein Ausdruck dafür, dass das ganze Dorf hinter der Feier stehe. „Bei knapp 200 Einwohnern hat andererseits auch keiner eine echte Chance, sich auszuklinken“, meint der Vereinschef augenzwinkernd und verrät, dass bereits einige Versammlungen stattgefunden hätten. Mit dem Ergebnis, dass auch schon das Programm in einer Entwurfsfassung vorliegt. Dieses beinhaltet neben einem Kinderfest, mehreren Platzkonzerten der Wahmbecker, einer Feuershow sowie einer Guggemusik-Darbietung auch eine Modenshow mit Models aus der Gemeinde sowie ein Konzert mit Nachwuchsbands aus der Region.

Allein den Festumzug betreffend gäbe es, wie Dorffestvereins-Vorstandsmitglied Elke Kirschstein informiert, noch keine detaillierten Planungen. „Fest steht lediglich, dass wir einige historische Bilder gestalten und ein paar für den Ort wichtige Persönlichkeiten in den Mittelpunkt stellen wollen“, so Kirschstein. Hingegen sei noch offen, welchen Umfang die ganze Sache haben werde. „Dies wird sich in den kommenden Wochen in Abhängigkeit von der Initiative der Großbucher entscheiden.“

Die Entscheidung für die Ausrichtung des Festes sei laut Detlef Koitz im Rahmen des vorjährigen Kinder- und Dorffestes gefallen. „Viele hatten die 700-Jahrfeier noch in sehr guter Erinnerung, sodass die Pläne zu einer Wiederholung schnell gereift waren.“ Pläne, die selbstredend ohne viele helfende Hände nicht umsetzbar wären. Deshalb sollen Freunde und Verwandte ebenso wie Ex-Großbucher mit ins Boot geholt werden. Einige von Letzteren seien laut Koitz ins benachbarte Otterwisch gezogen, andere wie die Familie Gey ins bayerische Passau. Und die Freundin seiner Schwiegermutter hätte sogar im weit entfernten Florida neue Wurzeln geschlagen. „Zu ihr gibt es erste Kontakte“, so Koitz. „Würde sie den Sprung über den großen Teich antreten, dann hätte sie ganz sicherlich den weitesten Weg von allen Festbesuchern“, ist sich der Kinder- und Dorffestvereins-Chef sicher.

Roger Dietze

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