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System der permanenten Optimierung in Erdmannshainer Sachsen-Klinik

System der permanenten Optimierung in Erdmannshainer Sachsen-Klinik

"An der Uni würde es heißen, wir haben mit summa cum laude bestanden", sagt Lutz Heuser, Geschäftsführer der Sachsen-Klinik im Naunhofer Ortsteil Erdmannshain.

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Nachgewiesene Qualitätsarbeit: Chefärztin Sabine Wagner (l.) mit Pflegedienstleiterin Petra Stein bei Patient Horst Bauer.

Quelle: Andreas Röse

Naunhof/Erdmannshain. Das Haus hat eine Art Tüv für Reha-Einrichtungen mit Bravour bestanden. Das Zertifikat gilt für drei Jahre.

Schon einmal musste sich die Klinik einer solchen Untersuchung unterziehen; das war 2011. Damals urteilte die LGA Intercert GmbH aus Nürnberg, die dafür zuständig ist: "Zusammenfassend bestand im Hinblick auf die Erstzertifizierung der Eindruck eines sehr gut funktionierenden Qualitätsmanagement-Systems mit dem Ziel der ständigen Optimierung." Besonders hervorgehoben wurde seinerzeit "das große Engagement und die besondere Sorgfalt und Sachkenntnis" von Pflegedienstleiterin Petra Stein.

Sie ist es, die in ungezählten Stunden das Qualitätsmanagement für die Einrichtung erarbeitet und für die zweite Überprüfung weiterentwickelt hat. Die umfangreiche Schrift enthält unter anderem Aussagen über die Patientenzufriedenheit, die mittels Fragebogen und Gesprächen ermittelt wurden. Dargelegt ist, wie die Klinik mit Patienten, Krankenkassen und Lieferanten umgeht, welche Personalpolitik sie betreibt, wie Arbeitsabläufe dokumentiert und Akten geführt werden.

Heraus kam ein Berg an PDF-Dokumenten, den Stein an die LGA übersandte. Das Unternehmen schickte daraufhin, wie schon 2011, auch jetzt wieder zwei Prüfer in die Spur, die stichprobenartig sämtliche Abteilungen der Sachsen-Klinik hinsichtlich des Qualitätsmanagements unter die Lupe nahmen und schauten, ob alle gesetzlichen Auflagen erfüllt werden, zum Beispiel die der Hygiene sowie der Arbeits- und Datensicherheit. "Alle Bereiche wurden mit Noten versehen. Wir haben nur gute und sehr gute Bewertungen erhalten", bilanziert Stein.

"Das ist ein ganz wichtiges Aushängeschild für unsere Klinik", urteilt Elke Schröter, seit dem 1. Januar Verwaltungsleiterin der Einrichtung. Und Heuser ergänzt: "Unsere rund 100 Beschäftigten, die seit Jahren eine hervorragende Arbeit leisten, haben einen guten Ruf bei Patienten und Kostenträgern. Jetzt liegt uns schwarz auf weiß vor, warum das so ist." Die Klinik bemühe sich, ihr Leitmotiv, einen Spruch von Franz von Assisi, bestmöglich umzusetzen. Er lautet: "Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche."

Laut Sozialgesetzbuch sind Reha-Kliniken verpflichtet, ein Qualitätsmanagement zu erstellen. Ansonsten würden ihnen die Krankenkassen keine Patienten zuweisen. Auch das zweite Zertifikat seiner Art gilt nur für einen begrenzten Zeitraum. Das heißt, es müssen auch in Zukunft Schwachstellen aufgespürt und beseitigt werden.

Monatlich setzt sich Petra Stein mit sogenannten Moderatoren zusammen. Dabei handelt es sich um Vertreter aller Abteilungen. Sie verteilt Aufgaben an sie, die bis zum jeweils nächsten Treffen umzusetzen sind. So soll ein besserer Ablauf der Klinikarbeit erreicht werden, und zwar bereichsübergreifend in allen Abteilungen vom ärztlichen und medizinischen Dienst über die Pflege, die Physiotherapie, die Verwaltung, Küche, und Hauswirtschaft bis hin zur Technik. "Wichtigstes Ziel aber", hält Heuser fest, "ist die optimale Patientenbetreuung."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.07.2014
Pfeifer, Frank

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