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Grimma Tausende Familien aus allen Himmelsrichtungen beim 14. Sächsischen Familientag in Borsdorf
Region Grimma Tausende Familien aus allen Himmelsrichtungen beim 14. Sächsischen Familientag in Borsdorf
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05:00 21.06.2010
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. Lena aus dem vogtländischen Reichenbach war vor allem auf Polizeidino Poldi gespannt. „Wenn ich ihn nicht treffe, spiele ich ‚Mensch ärger dich nicht’", hat sich die Siebenjährige vorgenommen. 

„Wir sitzen oft um die alten Brettspiele herum", erzählen ihre Eltern. Die guten, alten Spiele – und über 400 neue – konnten beim 14. Sächsischen Familientag ausprobiert werden. Das vom Sächsischen Sozialministerium initiierte Großereignis findet jedes Jahr an einem anderen Ort im Freistaat statt und ist mittlerweile schon zur schönen Tradition geworden.

[gallery:500-97450523001-LVZ] Aus allen Himmelsrichtungen kamen daher auch die Besucher, um auszuprobieren, mitzumachen oder sich von dem bunten Bühnenprogramm mit Liedermacher Gerhard Schöne begeistern zu lassen. Als kleine Forscher waren Jimmy (8) und Florian (3) Peukert aus Görlitz unterwegs. Eigenhändig brachten sie ein Wasserrad in Schwung, zogen am Flaschenzug ihre Eltern hoch oder machten sich beim Neugier-Express mit vielen anderen Experimenten aus Naturwissenschaft und Technik vertraut. „Damit aus Staunen Wissen wird", sagt Nils Tiebel. Geknobelt und experimentiert werden konnte auch im Tribünengebäude. Stets umringt von kleinen und großen Tüftlern war Christian Windisch von der TU Dresden. Bei dem Studenten konnte ausprobiert werden, wie sich unterschiedlich geladene Körper anziehen. „Wir stellen verschiedene Phänomene aus der Physik altersgerecht vor." 

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Unter dem Motto „Wissen, was gespielt wird", machte Cordula Dernbach mit Computerspielen bekannt. Was passt zu einem Kind, wie viel Medienzeit ist gut, worum geht es in den Spielen – lauter Fragen, auf die es bei der Medienpädagogin Antworten gab. Viele Familien spielten gleich drauflos. Ausprobieren war auch der Leitspruch von Isabell Olberg und Christin Schmitt. Bausteine sind das Lieblingsobjekt der beiden Panitzscher. Favoriten sind sie offensichtlich auch bei hunderten anderen Mädchen und Jungen, die sich ihre eigene Kinderwelt zusammenbauten. Fest in Kinderhand war darüber hinaus das große Spielezelt. 

Das auch für den Familientag verantwortliche Organisationsteam hat es sich zum Ziel gemacht, Kinder zu fördern und zu einer Kinder- und familienfreundlichen Struktur in der Gesellschaft beizutragen. Getreu dem Motto: Es darf und soll nach Herzenslust gespielt werden, hatten Uli Schumacher und Annette Schröter ganz unterschiedliche Spiele für Kinder und Eltern im Gepäck. Die beiden Pädagoginnen wissen: „Spielen initiiert nicht nur Lernprozesse, sondern macht auch schlau und regt zum kreativen Denken an. Es stärkt den Zusammenhalt und die Kommunikation in der Familie." Zudem werden Verlieren oder Gewinnen ein bisschen zweitrangig. Denn es gehe um das Miteinander in der Familie

Ingrid Hildebrandt

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