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Grimma Threna: Eltern nehmen Spielplatzbau selbst in die Hand
Region Grimma Threna: Eltern nehmen Spielplatzbau selbst in die Hand
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14:05 19.05.2015

Doch mit der Hangrutsche, die von einigen Eltern mit einem spontanen Picknick offiziell eingeweiht wurde, sollen die Bemühungen einiger Threnaer noch nicht abgeschlossen sein, dem Nachwuchs im geografischen Zentrum der Ortschaft ein neues Betätigungsfeld zu schaffen.

"Wenn es nach uns geht, dann könnten weitere Spielgeräte zeitnah folgen", sagt Michael Krusch, der als Vater eines sich im Spielplatz-Alter befindenden Sohnes die diversen Geldsammelaktionen der vergangenen Jahre zur Anschaffung der Hangrutsche mit unterstützt hat. Damit aus dem "könnten" ein "können" wird, müssen die Belgershainer Eltern aber noch einige Weihnachts- und Sommertheater veranstalten, mit denen die Geldmittel eingespielt wurden, die von der Gemeinde Belgershain in diesem Jahr aufgestockt worden waren.

Gleichwohl habe man nicht das Gefühl, so Krusch, dass die Kommune und insbesondere Bürgermeister Thomas Hagenow (parteilos) voll und ganz hinter dem Engagement der Eltern stehen. Möglicherweise habe dies damit zu tun, dass der Belgershainer Ortsteil bereits über einen vergleichsweise modernen Spielplatz in "Neu-Threna" verfügt, also in der Siedlung im Westen der Ortschaft, die im Dorf Schuldenberg genannt wird. "Dort ist allerdings wegen der Nähe zur Wohnbebauung so gut wie alles verboten, was Kinder gern tun, ganz abgesehen davon, dass der Platz sehr dezentral liegt und zudem stark von Hunden und Katzen frequentiert wird", so Krusch.

Auf dem Sportplatz hingegen könnte sich der Nachwuchs, abgesehen von der sehr zentralen Lage, sowohl räumlich wie auch akustisch frei bewegen. Derzeit betreibt laut Krusch eine Vertreterin des Threnaer Nachwuchses Klingelputzen im Ort, um herauszufinden, welche Vorlieben es unter den Threnaer Kindern hinsichtlich weiterer Spielgeräte gibt. "Ein Trampolin steht wohl ganz oben auf der Wunschliste, wegen des Pflegeaufwandes muss man eine solche Investition jedoch gut abwägen", so Michael Krusch, der hofft, dass dieser oder jener Spender die Komplettierung des Spielplatz forcieren wird.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.07.2014
Dietze, Roger

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