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Tour de Osten: Zwischenstopp Grimma begeistert Radurlauber

Tour de Osten: Zwischenstopp Grimma begeistert Radurlauber

Was originellerweise als "Radtourlaub" am Sonntag in Jena gestartet wurde, inzwischen über Weißenfels und Altenburg führte, und nach insgesamt 514 Kilometern morgen in Meißen ins Ziel rollt, machte gestern Station auch in Grimma.

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Startschuss vor historischer Kulisse: Oberbürgermeister Matthias Berger (l.) schickt auf dem Markt die Radler auf ihre letzte Etappe nach Meißen.

Quelle: Frank Schmidt

Grimma. Die "Tour de Osten", wie die bundeslandübergreifende Radwanderung mit über 200 Teilnehmern überschrieben ist, wählte in ihrer neunjährigen Geschichte die Muldestadt erstmals als Etappenort.

"Dieses größte Freizeit-Radsportevent Deutschlands vereint Radfahrer aus nahezu allen Bundesländern", freute es den Tourleiter, Dieter Grumme. "Und besonders stolz sind wir, dass es unter den Teilnehmern zwischen 25 und 79 Jahren bei der Hitze keine Ausfälle gegeben hat. Nur ein paar Mückenstiche hier und da."

"Ich komme aus Königsbrück bei Dresden und habe Spaß daran, in so einer duften Truppe mitfahren zu dürfen", sagte Christine Bahrisch. "Nicht das erste Mal bin ich dabei", ergänzte die 59-Jährige, "und freue mich jedes Jahr auf diese Radtour." Stephan Bormann aus Engelsdorf lerne bei dieser Gelegenheit nicht nur Land kennen, sondern auch Leute, "die alle denselben Drall haben und mit denen man sich auf Augenhöhe austauschen kann", sagte der 58-Jährige. Einen weiten Weg hatte Odilia Marquardt auf sich genommen, um bei der Tour de Osten dabei sein zu können. "Ich komme vom Bodensee, genauer aus Ludwigshafen - aber nicht mit dem Rad", kam die 56-Jährige einer entsprechenden Nachfrage zuvor. "Ich habe schon an der Vorgängertour, die Tour de Ländle teilgenommen. Da sind wir an die Tausend Teilnehmer gewesen. Die Tour de Osten ist kleiner und familiärer. Und sie ist, das sollte unbedingt erwähnt werden, sehr gut organisiert. Sowohl von der Teamleitung als auch von den Gastgeberstädten wie hier in Grimma." Aus Tübingen schlug Bertram Singer in die gleiche Kerbe und lobte zudem die Stadtführung durch Grimma am Vortag. "Wir kennen Grimma aus dem Fernsehen, aber nicht nur durch die Flut", sagte der 42-Jährige. "Das Kleinod mal persönlich gesehen zu haben, das hat was - eine wirklich tolle Stadt." Besonders die Gebäudesubstanz machte auf Renate Volk aus Hannover "einen nachhaltigen Eindruck". Die beim Radeln 52 Jahre Junggebliebene will gar nicht glauben, dass hier zweimal das Wasser meterhoch in der Stadt stand.

Und dass der Flutschäden 2002 bei 252 Millionen Euro lag und 2013 bei 170 Millionen Euro. Darauf machte Oberbürgermeister Matthias Berger in seinen Begrüßungsworten aufmerksam. "Grimma ist deshalb aller zehn Jahre up to date", fügte der Rathauschef verschmitzt an und hatte den Lacher der Radler auf seiner Seite. "Aber bitte nehmen Sie eines mit: Wir sind froh in einem reichen Land zu leben, sodass uns geholfen werden konnte. Denn Grimma hat auch kulturell, touristisch und historisch viel zu bieten", sagte Berger und machte so für seine Stadt Werbung in eigener Sache.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.07.2015
Frank Schmidt

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