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Touristen kommen gern nach Grimma

Touristen kommen gern nach Grimma

In der großen Kreisstadt schläft man gern. Das bewies einmal mehr die Beherbergungsstatistik des vergangenen Jahres für Januar bis Oktober. Danach hat Grimma Stabilität in den Übernachtungen gezeigt.

Grimma. Einen Anstieg verzeichnet die Muldestadt bei den Ankünften.   Oberbürgermeister Matthias Berger ist zufrieden: „Entgegen dem Trend in unserer Region sind die Gäste uns treu. Wir freuen uns über den guten Schnitt.“ Seit sieben Jahren in Folge verzeichnen die Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen mehr Besucher.   Knapp 34 000 Übernachtungen zählten die acht Hotels in zehn Monaten. Im Vergleich zum Vorjahr sind keine Veränderungen zu verzeichnen. Dagegen musste die gesamte Tourismusregion Sächsisches Burgen- und Heideland Verluste von 5,4 Prozent hinnehmen. Positiv bleibt der Trend bei den Ankünften. Knapp fünf Prozent mehr Besucher verweilten in Grimma, 22 000 an der Zahl. Gleich geblieben ist der Trend der Kurzreisenden: Gäste bleiben im Durchschnitt 1,5 Tage. Den Beherbergungsbetrieben im gesamten Burgen- und Heideland gingen durchschnittlich knapp sieben Prozent der Gäste verloren.   Als Überraschungsmonat sticht der Februar hervor. Knapp ein Viertel mehr Gäste konnten im Wintermonat verbucht werden. Traditionell sind Mai, August und September die begehrtesten Monate. Durchschnittlich 150 Touristen schlafen in dieser Zeit pro Nacht in Grimma. „Die Gästezahlen zeigen, dass die Stadt zu einem der attraktivsten Reiseziele im Westen von Sachsen gehört und unterstreichen auf eindrucksvolle Weise, dass wir mit den Maßnahmen und Tourismuskonzepten auf dem richtigen Weg sind“, so Kulturamtsleiterin Jana Kutscher. Nicht zuletzt sei Grimma unter 45 Konkurrenten zur Stadt mit dem schönsten Altstadtkern Mitteldeutschlands gewählt worden und gehöre nach der Auswertung der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen GmbH zu den 13 sächsischen „Stadtschönheiten“.   Ein Grimmaer Tourismusschwerpunkt ist neben der Altstadt der ländliche Raum im Süden von Grimma, das Kloster- und Mühlental. Kloster Nimbschen und das landschaftlich reizvolle Dorf Höfgen – seit vergangenem Jahr Pilotprojekt für die Themendorfentwicklung in Sachsen – gehören zu den Tourismusmagneten. Laut einer Regionalentwicklungsstudie weist dieses Gebiet eine geschätzte Tourismusintensität von 29 Übernachtungen pro Einwohner auf. Diese Zahl liege über den Durchschnittswerten aller deutscher Reiseregionen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung Grimma. Vergleichbar sei die Höhe der Tourismusintensität mit Urlaubsgemeinden im südlichen Schwarzwald.   Eine sehr große Menge an Grimma-Besuchern, die jedoch nicht in Zahlen erfasst werden könnten, bringe auch der Tagestourismus, sagt Bettina Holfter vom Grimmaer Kulturamt. Mit Reisebussen, Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln kämen viele Gäste, die dann auch in Grimma bummeln, essen gehen und die Muldestadt bekannt werden lassen.

Silke Hoffmann

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