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Grimma Trebsen: Highland Games schlagen Wurzeln
Region Grimma Trebsen: Highland Games schlagen Wurzeln
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16:03 22.09.2013
Das führt schon zum Gesichtsverlust: Aber nicht nur für David Nelitzek zählt bloß der Erfolg. Quelle: Frank Schmidt

Was aber nicht selbstverständlich, ja sogar vor nicht ganz vier Monaten noch unmöglich erschien. Denn die Juniflut hatte nicht nur den Park arg in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch die für das Event so wichtige Infrastruktur wie Zufahrtsstraßen und Parkflächen. "Deshalb danke ich allen, die halfen, alles so wieder herzustellen, dass die Highland Games stattfinden können", sagte Veranstalter Uwe Schimmel.

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Trebsen. Nur "Das Original" unter den Highland Games in Deutschland hat zum 13. Mal im Muldental, jedoch zum zweiten Mal in Trebsen stattgefunden. In Schloss und Park der Muldestadt herrschte dreitägiges schottisches Inselflair und lockte ganze Heerscharen von Besuchern an.

Das ist besonders bei den Trebsener Einwohner angekommen, denn bei ihnen ist wohl der Funke zum Schottenspektakel endgültig übergesprungen. Gehörten sie letztes Jahr noch zu den Exoten unter den Besuchern, waren sie heuer mittendrin. "Das wachsende Interesse hat sich schon im Vorverkauf abgezeichnet", freute sich Rosi Wächter von der Stadtverwaltung. Deren offizieller Vertreter, Stadtrat Steffen Slowik, brachte den rausgekitzelten Trebsener Stolz auf einen Nenner. "München hat sein Oktoberfest, wir haben die Highlandgames." Damit, so Pfarrerin Yvette Schwarze, "schauen wir ein bisschen über den Tellerrand der Stadt hinaus, weil es ein internationales Fest ist mit viel Platz für Menschen verschiedener Herkunft, obgleich so manches Wahlplakat auch in Trebsen anderes bewirbt."

"Das Wetter ist aber alles andere als typisch schottisch", witzelte Schottlandfan Roland Herzog. "Das Klima auf der Insel ist meteorologisch gesehen zwar gemäßigt, aber eben auch tendenziell unbeständig. Zum Glück ist hier davon nichts zu spüren", machte der 43-Jährige hinter seinem Scherz einen Punkt. Mehr noch. Sogar Klärchen ließ sich blicken und sorgte für gute Wettkampfbedingungen der Profi- und Amateurmannschaften, die in zwölf Disziplinen an den Start gingen. Die beinharten Disziplinen - Steinkugeltragen, Baumstammslalom und -stemmen oder Huckepack und Fassrollen, um nur einige zu erwähnen - hatten Andreas Mierisch und Roman Knoblauch kompetent wie humorvoll moderiert. Übertönt wurden sie zuweilen von einer weiteren Attraktion - den Pipe-Band-Competitions, respektive Dudelsackwettbewerben. "Hauptsächlich deshalb sind wir nach Trebsen gekommen", sagte Beate Veit aus Meißen. Was für andere "eintönig und monoton klingen mag", sei für sie "die hohe Kunst der schottischen Musik." Zelebriert worden ist die von so vielen Pipe-Bands wie noch nie bei diesen Schottenspielen. "Acht Mannschaften stellen sich der strengen Jury und vier weitere bereichern das Fest außer Wertung", so Thomas Möller von den Pipe-Band-Stewards.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.09.2013

Frank Schmidt

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