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Grimma Trebsen lässt Bäume am Sportplatz fällen
Region Grimma Trebsen lässt Bäume am Sportplatz fällen
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09:34 06.11.2018
Zu nahe an der Tartanbahn und zu dicht stehen aus Sicht des Gutachters diese Bäume auf dem Gelände der Trebsener Sport- und Kulturstätte. Deshalb sollen sie gefällt werden. Quelle: Frank Pfeifer
Trebsen

Rund 18 000 Euro wird es kosten, Bäume auf dem Gelände der Sport- und Kulturstätte „Johannes Wiede“ zu fällen und Ersatz anzupflanzen. Auf seiner jüngsten Sitzung gab der Stadtrat das Geld frei. Die Gehölze müssen zum Teil weichen, um im nächsten Jahr den Sportplatz auf Vordermann bringen zu können.

Die Forderung, im Vorfeld der Sanierung den Baumbestand zu überprüfen, kam ursprünglich aus den Reihen des Kommunalparlaments. „Wir schauten ihn uns mit einem Gutachter an und kamen zu dem Entschluss, einige Bäume zu fällen und andere einzukürzen“, sagt Bauamtsleiterin Marika Haupt.

Kranke und kleinere Gehölze entfernt

An rund 40 Bäume soll die Säge angesetzt werden. Dabei handelt es sich laut Stadtverwaltung hauptsächlich um kranke, pilzbefallene und kleinere Gehölze, die aus Gründen der Entwicklungspflege entnommen werden müssen. Einige sollen aber auch weg, weil sie zu nahe an der Tartanbahn und Weitsprunganlage stehen, die durch das Wurzelwerk geschädigt werden. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Gefahrenbeseitigung.

„Die Bäume werden so entfernt, dass Ersatzpflanzungen geleistet werden können“, verspricht Haupt. „Diese sollen zeitnah durchgeführt werden, allerdings nicht wieder an der Tartanbahn, sondern am Zaun.“

Holz wird geschreddert und in der Kommune eingesetzt

Ein Verkauf des Holzes lohnt sich aus Sicht der Stadt angesichts des Preisverfalls durch die vergangenen Stürme nicht. „Das Sägen würde einen viel zu hohen Aufwand bedeuten“, sagt die Bauamtsleiterin. „Wir nehmen nur das Geschredderte, das können wir immer gebrauchen.“

Nach ihren Worten kann mit der Sanierung des Sportplatzes dieses Jahr nicht mehr begonnen werden. Für die Erneuerung der Tartanbahn brauche es durchgehend mindestens fünf Grad Celsius – eine Voraussetzung, die nicht mehr gegeben ist. „Deshalb wollen wir im April loslegen und dann durchziehen“, kündigt Haupt an.

Sanierung der Tartanbahn im April 2019

Das Vorhaben umfasst die Erneuerung der Kunststoffbeläge von Rundlaufbahn, Kurzstreckenbahnen, Weitsprung-Anlaufbahn und Kleinspielfeld sowie die Erweiterung der Beregnungsanlage. Geschieht das nicht, droht die Sperrung der Anlage aus dem Jahr 2000. Kosten wird die Sanierung voraussichtlich 200 000 Euro, von denen die Stadt 80 Prozent über das europäische Leader-Programm erhält.

Von Frank Pfeifer

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