Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Grimma Trebsen lässt Schäden am Wall im Schlosspark sanieren
Region Grimma Trebsen lässt Schäden am Wall im Schlosspark sanieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 27.06.2017
Nachdem kontaminiertes Material aus dem alten Deich im Schlosspark Trebsen abgetragen wurde, karren nun Lastwagen Erde heran, mit der die Lücken im Wall geschlossen werden. Quelle: Frank Schmidt
Anzeige
Trebsen

Sanieren lässt die Stadt gegenwärtig den ehemaligen Hochwasserdeich durch den Schlosspark Trebsen. Auf einer Länge von zwei Kilometern von der Hochzeitsbrücke bis zum Ende der Lindenallee werden die Lücken geschlossen, die 2013 die Juniflut gerissen hat.

Weil seinerzeit Fluthelfer angespülte Sedimente in den Damm kippten, die Schwermetalle enthielten und nun ausgebaggert und entsorgt werden mussten, und weil Baukosten stiegen, verteuerte sich die Sanierung auf 138 994 Euro. Da aus dem Landestopf aber nicht so viel Geld zur Verfügung stand, ergab sich eine Finanzierungslücke von rund 48 000 Euro. „Die gute Nachricht ist nun, dass der Freistaat alles bezahlt“, verkündete am Dienstag Bürgermeister Stefan Müller (CDU).

Ein Nullsummenspiel also für die Stadt. Künftig allerdings steht sie allein in der Verantwortung, Schäden zu beheben, denn sie setzte eine Entwidmung des Deichs durch, der nun lediglich noch als Wall geführt wird und damit offiziell keine Hochwasserschutzfunktion mehr erfüllt.

Für Deiche ist grundsätzlich das Bundesland zuständig. Hätte Sachsen aber jenen von Trebsen regelgerecht instandgesetzt, hätten auf einer Breite von 30 Metern die Bäume im Schlosspark gefällt werden müssen. Das wollte die Stadt unbedingt verhindern.

Von Frank Pfeifer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr blickt die Wohnungsgenossenschaft Grimma. Zur jetzigen Vertreterversammlung konnte der kaufmännische Vorstand René Nauck für 2016 einen Jahresüberschuss von 63 000 Euro vermelden. Die Bilanzsumme der 1548 Mitglieder und 1472 Wohnungen zählenden Genossenschaft lag im vorigen Jahr bei 49,1 Millionen Euro.

27.06.2017

Mancher Stadtrat erschien in einem Aufzug, als ginge es an den Hotel-Pool. Shorts und Nicky, Sandalen und Söckchen. Gestritten wurde dennoch heftig. Nicht um Handtücher auf Liegen, sondern zur Zukunft der Colditzer Wohnungsbaugesellschaft (CWG). Am Ende begrenzte der Stadtrat die jährliche Ausschüttung auf 100 000 Euro.

30.06.2017

Christina Apitzsch wohnt in der Alten Bergstraße in Grimma. Die Baugrube vor ihrer Haustür erregt ihren Unmut – und auch den anderer Anwohner. Zwar ist die Baufirma seit Montag wieder zu Gange, aber zuvor lag die Baustelle zur Erschließung eines kleinen Wohngebietes am Waltherturm wochenlang verwaist. Die Alte Bergstraße ist durch die Baustelle für den Autoverkehr gekappt.

30.06.2017
Anzeige