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Trebsen zahlt deutlich mehr für Kinderbetreuung

Neuer Vertrag Trebsen zahlt deutlich mehr für Kinderbetreuung

Deutlich tiefer als bisher muss Trebsen in die Tasche greifen für die Betreibung der Kindertageseinrichtungen. Die Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental, die alle drei Tagesstätten und den Schulhort trägt, fordert von der Stadt ein anderes Abrechnungssystem. Es tritt am 1. Juli in Kraft.

Der Betrieb der Kindertagesstätten wird für Trebsen teurer.

Quelle: picture alliance / ZB

Trebsen. Deutlich tiefer als bisher muss Trebsen in die Tasche greifen für die Betreibung der Kindertageseinrichtungen. Die Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental, die alle drei Tagesstätten und den Schulhort trägt, fordert von der Stadt ein anderes Abrechnungssystem. Es tritt am 1. Juli in Kraft.

„Bisher haben wir uns erfolgreich dagegen gewehrt“, erklärte Hauptamtsleiterin Romy Sperling dem Stadtrat, die gestand: „Andere Kommunen haben unsere Kosten mitgetragen.“ Nun aber könne die Sonderstellung von Trebsen nicht mehr aufrechterhalten werden.

Über viele Jahre hinweg zahlte die Stadt an die Volkssolidarität eine gleichbleibende Pro-Kopf-Pauschale für jedes betreute Kind. Nun soll der Trägerverein vier Prozent der Kosten für das pädagogische Personal erhalten. „Damit fahren wir noch gut. Die Volkssolidarität gibt uns einen Rabatt, von anderen Kommunen nimmt sie sieben Prozent“, erläuterte Kämmerer Martin Sittauer.

Seine Hochrechnung für dieses Jahr macht den Unterschied deutlich. Wären mit der Pauschale reichlich 38 000 Euro fällig gewesen, muss die Stadt nun über 65 000 Euro hinlegen. „Eine Steigerung von 69 Prozent, bei der ich massive Bauchschmerzen habe“, kommentierte Markus Praprotnik (CDU), der andererseits betonte: „Wir wollen freilich eine angemessene Bezahlung des Personals.“

Auch für den Kämmerer handelt es sich um ein zweischneidiges Schwert. „Einerseits kann ich die Volkssolidarität verstehen“, sagte er. „Andererseits ist die Neuregelung für uns ein Problem, weil wir die Kosten nicht mehr planen können.“ Die zu zahlende Umlage werde automatisch steigen, wenn sich die Tariflöhne erhöhen.

Am Ende stimmte der Stadtrat dem neuen Rahmenvertrag mit der Volkssolidarität mehrheitlich zu. Allerdings entfernte er die bisher gültige fünfjährige Bindungsfrist, so dass eine Kündigung nunmehr jährlich möglich ist.

Von Frank Pfeifer

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