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Trebsener Bahnnostalgiker organisieren Schau über den traditionsreichen Haltepunkt

Historische Ausstellung Trebsener Bahnnostalgiker organisieren Schau über den traditionsreichen Haltepunkt

Wenn der historische Sandmann am Bahnhof Trebsen einfährt, dann müssen sich die Fahrgäste nicht gleich zum Schloss begeben, um bei den Highland Games ihre Kräfte zu messen. Die Mitglieder des Vereins Trebsen erleben haben eine exklusive Ausstellung im Bahnhofsgebäude vorbereitet.

Fahrtziel Trebsen: Der Sandmann, wie der Zug genannt wird, pendelt zwischen Leipzig und Trebsen.

Quelle: Frank Schmidt

Trebsen. Dass am kommenden Wochenende der Verein „Bahnnostalgie Muldental“ den legendären Sandmann-Zug auf den Bahnhof Trebsen einfahren lässt und unter anderem auch Gäste und Besucher zu den in Schloss und Park stattfindenden Highland-Games chauffiert (die LVZ berichtete), ist für den Heimatverein „Trebsen erleben“ beste Gelegenheit, einer breiten Masse auch die Geschichte zu „105 Jahre Trebsener Schiene“ zu erzählen. So ist eine eher spontane Ausstellung überschrieben, die im Bahnhofsgebäude das Interesse wecken soll. Vor allem Vereinsmitglied Dirk Reinhardt ist es zu verdanken, dass historische Bilder und Dokumente aufbereitet und ausgestellt werden können. Der als Kenner hiesiger Eisenbahngeschichte bekannte Enthusiast nutzt damit das 150. Jubiläum der Eisenbahnstrecke Borsdorf – Grimma, um die derzeit verwaiste Bahnstation Trebsen wieder ins Gespräch zu bringen. „Stimmt, das Muldestädtchen liegt nicht direkt auf der Strecke Grimma – Borsdorf. Aber von Beucha aus führt ein Streckenast nach Trebsen, der im gewissen Sinn damit untrennbar verbunden ist“, rechtfertigt Reinhard die Initiative zum historischen Rückblick auf die Bahngeschichte. Und so wird daran erinnert, dass im September 1911 die letzten drei Kilometer Bahnlinie von Seelingstädt nach Trebsen als Teilstrecke eingeweiht wurden. „Dazu muss man im Hinterkopf haben“, so erklärt Reinhardt, „dass bis nach Seelingstädt bereits seit 1998 eine Bahnverbindung bestand.“

Von Frank Schmidt

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