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Grimma Trebsener Oberschüler üben am Defibrillator
Region Grimma Trebsener Oberschüler üben am Defibrillator
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17:36 27.04.2018
Mit Lehrerin Stefanie Janßen übten die Schüler auf dem Sportplatz an der Trebsener Kulturstätte die Anwendung des Defibrillators. Quelle: Thomas Kube
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Trebsen

Defibrillatoren für die Wiederbelebung bei Herzstörungen gehören nicht zu den Grundausstattungen von deutschen Schulen. Trebsen bildet da ab jetzt eine der wenigen Ausnahmen. Dort übten am Donnerstag und Freitag Fünftklässer mit einem solchen Gerät, wie sie sich als auch anderen im Notfall helfen können.

Hinter der Idee steckt Deutsch- und Französischlehrerin Stefanie Janßen, die in ihrer Freizeit aktiv beim Technischen Hilfswerk Leipzig mitarbeitet. „In der Bundesrepublik wird bei Herznotfällen viel zu selten eingegriffen“, sagt sie. „Defibrillatoren hängen zwar in öffentlichen Einrichtungen, Flughäfen und manchen Bahnhöfen an der Wand, doch keiner traut sich sie zu nutzen.“

Die Björn Steiger Stiftung spendierte deshalb der Trebsener Oberschule neben 16 Puppen fürs Animationstraining zwei solcher Geräte. Ein scharfes, das sich in der Nähe des Lehrerzimmers befindet, von jedem erreichbar ist und von dem Janßen hofft, dass es nie zum Einsatz kommen möge. Und eins für Übungszwecke. Die Pädagogin hat eigens eine Schulung besucht, die sie zur Ausbildung an Defibrillatoren befähigt.

„Die Schüler sollen weniger Angst haben, etwas falsch zu machen“, erklärt sie. „Das fängt schon an, wenn jemand Nasenbluten oder sich den Fuß umgeknickt hat.“ Im Rahmen der Klassenfahrtswoche befassten sich die Mädchen und Jungen an den zwei Tagen deshalb auch mit anderen Arten der Ersten Hilfe. Sie erlernten unter anderem die stabile Seitenlage, legten Verbände an.

Die ersten drei Tage der Woche verbrachten die Fünftklässler in Schneeberg. Dort wanderten sie viel und bekamen interessante Einblicke in den Bergbau vermittelt.

Von Frank Pfeifer

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