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Grimma Trebsener Rittergut trifft mit neuer Veranstaltung Nerv der Gäste
Region Grimma Trebsener Rittergut trifft mit neuer Veranstaltung Nerv der Gäste
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14:40 19.05.2015
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Uwe Schimmel, der seit Anfang des Jahres das Kulturmanagement im Förderverein leitet, zeigte sich von der Resonanz "positiv überrascht" und hatte wohl mit diesem neuen Angebot den Nerv der Leute getroffen. Zum Beispiel den von Hans-Jürgen Baumann aus Bad Lausick. "Das Rittergut als Hochburg des Blues hat schon einen sehr guten Namen. Mit dem Folk-Café wird ein weiteres kulturelles Juwel in dieser Region geschliffen", lobte er. Unter den vielen auswärtigen Besuchern war er einer. "Erfreulicherweise", stellte Uwe Bielefeld vom Rittergut fest, "ließ sich auch manch bekanntes Gesicht aus Trebsen im Publikum sehen."

Ein möglicher Grund dürfte der Familiencharakter des Folk-Cafés gewesen sein. Bielefeld: "Mit dieser Sonntagsnachmittagsveranstaltung wollen wir besonders Eltern die Möglichkeit geben, Folklore live zu erleben. Und deshalb bieten wir parallel den Kindern in unseren Werkstätten an, sich handwerklich zu betätigen." Den Hut dafür hatte Sozialpädagoge Manfred Quednau auf, der mit viel Sach- und Fachkenntnis, aber auch mit hohem Einfühlungsvermögen kindgerecht das Specksteinschleifen erklärte und mit den Kindern praktizierte. Eine Symbiose, die bei den Eltern angekommen ist. "Ich wusste, dass es hier solche Angebote für Kinder gibt. Aber in Verbindung mit Konzerten für Erwachsene, das ist mir neu gewesen - eine tolle Idee", sagte Jacqueline Gerhardt, während sie mit Tochter Sophina am Speckstein werkelte.

Am Nachbartisch waren Michael Löscher, ein Trebsener, und Tochter Maja beschäftigt. "Eigentlich bin ich wegen der Musik hier, möchte aber zunächst mal bei den Kindern zusehen", sagte er. Den Zuspruch erklärte er sich auch mit der Ferienzeit. "Wenn wir sonntags etwas unternehmen, dann nur mit Kindern, da ist so eine Kombination richtig super."

Ebenfalls ganz in Familie waren Cornelia und Udo Strunz aus Bennewitz gekommen, mit ihrem zwölfjährigen Paul-Lucas und dem zwei Jahre jüngeren Jonas. "Wir Erwachsene haben sicher mehr Freude an diesem Nachmittag als die Kinder, die mussten mit", räumte das Elternpaar ein und hoffte darauf, dass die Jungs beim Specksteinschleifen auf ihre Kosten kommen. "Der Besuch eines Konzerts im Rittergut ist für uns eine Premiere. Zur Besichtigung hier und im Schloss kamen wir schon öfter", sagte der Vater. Gut möglich also, dass er künftig auch mal abends zu einer Blues-Veranstaltung zu sehen sein wird. Denn diese, so versicherte Schimmel, werde es neben dem Folk-Café weiterhin in gewohntem Umfang geben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.02.2014
Schmidt, Frank

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