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Grimma Tuchfühlung mit Ballons und lautstarkes Klang-Air-Lebnis auf den Nerchauer Muldenwiesen
Region Grimma Tuchfühlung mit Ballons und lautstarkes Klang-Air-Lebnis auf den Nerchauer Muldenwiesen
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13:51 30.09.2017
Die Airlebnistage in Nerchau sind gestartet. Quelle: Thomas Kube
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Grimma

Die vierte Auflage der Grimmaer Airlebnistage auf den Nerchauer Muldewiesen ist erneut ein Besuchermagnet. Sie geht noch bis Sonntagabend. Etliche Gäste gingen am Freitag in die Luft und genossen hoch oben wunderbare Bilder.

Einem Feuerwerk gleich gestaltete sich der Aufstieg der 25 bunten Heißluftballone, am Freitagnachmittag. Etwa 100 Besucher konnten auf Tuchfühlung mit den Heißluftballons gehen und Höhenluft schnuppern. Mit von der Partie war LVZ-Leserin Regina Schindler aus Trebsen, die eine Ballonfahrt beim Gewinnspiel der LVZ und der Agentur für Luftmarketing Airspace Solutions gewonnen hatte. „Die LVZ lesen lohnt sich“, sagte sie am Freitag begeistert, als sie mit ihrer Freundin Marlies Pischang aus Colditz im Ballonkorb mit dem Piloten Leo Dolgij stand und weit über das Muldental blicken konnte.

Anschließend erlebte sie den zweiten Paukenschlag an diesem Tag, eine Brennerparade. Acht Piloten „spielten“ zur Musik mit ihren Brennern und die Flammen züngelten. Diese ließen im Hintergrund Modellballone erkennen, darunter ein Sparschwein. Beeindruckt waren die Besucher auch von Europas größter Disco-Kugel, einem Ballon der glühte. Dieser stand im Zentrum der Jugendveranstaltung Klang-Air-Lebnis, die die Stadtwerke Grimma initiiert hatten.

Brennerparade am Freitagabend. Quelle: Thomas Kube

Bei vielen Bürgern im Umland hatte diese jedoch ihren Schlaf verkürzt und sie beschwerten sich. „Für die groß angelegte Jugendveranstaltung“, wie es Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) formulierte, habe es eine Ausnahmegenehmigung gegeben. „Dazu stehe ich auch, denn ich habe die dafür notwendige Polizeiordnung auf Antrag des Veranstalters unterschrieben, so dass die Musik bis vier Uhr morgens laufen durfte“, sagte Berger und stellte sich ausdrücklich hinter die Bemühungen, dass etwas für die Jugend auf die Beine gestellt worden ist. In diesem Kontext bat er für so eine Ausnahmeentscheidung um Verständnis. „Wenn wir die Jugend im ländlichen Raum halten wollen, müssen wir ihr auch einmal etwas Besonderes bieten – da müssen wir durch.“

Von Cornelia Braun und Frank Schmidt

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