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Grimma Tübke-Lithografien zumFestival der Reformationen
Region Grimma Tübke-Lithografien zumFestival der Reformationen
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00:45 19.07.2015
Rathausgalerie: Mit Irene Jünger bereitet der Kurator Holger Vogt seit Wochenanfang die Tübke-Ausstellung in der Rathausgalerie vor. Quelle: Thomas Kube
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Grimma

Diese fertigte Werner Tübke (1929 - 2004) an. Der Maler war seit 1976 mit der Rechtsanwältin Brigitte Tübke-Schellenberger verheiratet. Ihr ist es zu verdanken, dass die Lithografien voraussichtlich bis zum 6. September in Grimma zu sehen sind. Sie wird auch an der Vernissage gemeinsam mit Tübke-Schüler Dietrich Wenzel teilnehmen.

Einführende Worte zur Ausstellung spricht die Kunsthistorikerin Katharina Heider. "Wir freuen uns die Lithografien von Werner Tübke anlässlich des Festes der Reformationen in Grimma zeigen zu dürfen", sagt der Kurator Holger Vogt. Er erinnerte daran, dass die Ausstellung 2013 gezeigt werden sollte. Doch die Flut machte einen Strich durch die Rechnung. "Wir sind Frau Tübke sehr dankbar, dass sie sich erneut bereit erklärte, uns Grafiken zur Verfügung zu stellen", so Vogt. Dabei vergaß er nicht, zu erwähnen, dass Brigitte Tübke-Schellenberger einen größeren Betrag für die Flutopfer spendete. Mit Irene Jünger bereitete Vogt seit Wochenanfang die Ausstellung vor. Er selbst war ebenso wie Dietrich Wenzel ein Schüler von Tübke. "Während der Entstehung des Bauernkriegspanorama fertigte Tübke thematisch begleitende Lithografien an", weiß der Kurator aus Erzählungen vom Maler Dietrich Wenzel, der am Panorama mit Hand anlegte. "Laut Dietrich Wenzel soll es erstaunlich gewesen sein, mit welcher Intensität Werner Tübke bei der Arbeit war", so der Kurator. "Er ermahnte uns, täglich künstlerisch tätig zu sein. Und wenn man jeden Tag nur einen Strich macht, da sonst das Feuer ausgeht", erinnert sich Holger Vogt.

In der Ausstellung in Grimma werden nun einige Lithografien zum Thema des monumentalen Bauernkriegspanoramas in Bad Frankenhausen zu sehen sein. Allerdings befassen sich nicht alle 37 Grafiken damit. So werden ebenfalls biblische Themen zu sehen sein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.07.2015
Cornelia Braun

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