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Umbau wertet Grimma-Süd auf

Umbau wertet Grimma-Süd auf

Der Umbau ist in vollem Gange. Die Gerüste sind aufgebaut. Die Balkone abgebrochen. Die Fenster stehen vor dem Austausch. Die fünfte Etage und Teile der vierten Etage sollen entkernt werden, so dass ab Mai ein Kran die erste Platte anheben kann.

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Aus Alt wird Neu: Ein Entwurf des Ingenieurbüros Weiß aus Leipzig zeigt, wie künftig die ehemalige Platte An der Holzecke 5 bis 9 aussehen soll.

Quelle: Ingenieurbüro

Davon geht derzeit René Nauck, der kaufmännische Vorstand der WG Grimma aus. Zurzeit beschäftigt die Wohnungsgenossenschaft Grimma 20 Mitarbeiter. "Wir wissen genau, was auf uns zukommt", ergänzte Kerstin Haase, Technischer Vorstand. Damit meinte sie die Verantwortlichen der WG, das Ingenieurbüro und die Mieter. Denn das Pilotprojekt startete bereits im Jahr 2012 An der Holzecke 1 bis 3. Vom April bis Herbst entstanden aus 30 Wohnungen 20 modernisierte. "Alle konnten wir vermieten", blickt auch Nauck optimistisch auf das diesjährige Projekt, das spätestens bis Weihnachten abgeschlossen sein soll.

"Die 21 derzeitigen Mieter werden im Bauobjekt verbleiben. Nur aus Sicherheitsgründen müssen sie während des Abrisses der fünften Etage und von Teilbereichen des vierten Geschosses ihre Wohnstätten verlassen", so Kerstin Haase. Im vierten Geschoss verbleiben zwei 108 Quadratmeter große Vier-Raum-Wohnungen. In beiden Wohnungen gelangt der Mieter über das Wohnzimmer auf die Dachterrasse. Die restlichen Wohnungen in den unteren drei Etagen werden saniert. Die Grundrisse von zwei Wohnungen sind behindertenfreundlich verändert. Der Umbau geht mit einer energetischen Fassadensanierung einher. Mit der farblichen Gestaltung der Fassade will sich die WG an die bereits sanierten Gebäude im Wohngebiet anlehnen. Derzeit laufen die ersten Mietergespräche für neun Wohnungen, die noch nicht vermietet sind. Dazu gehören die Dachgeschosswohnungen und die behindertenfreundliche Wohnungen im Erdgeschoss. "Derzeit sind wir dabei, die Außenanlagen zu planen. Dazu gehören zum Beispiel neue Eingangsbereiche, eine behindertenfreundliche Rampe sowie die Markierung der Parkflächen", erklärte Kerstin Haase. "Wir wollen die Wohnungen nicht nur umbauen, sondern zeitgemäß aufwerten", so René Nauck und Kerstin Haase vom Vorstand weiter. Dabei verschweigen sie auch nicht, dass die neuen Mieter etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. "Wenn unsere Mieter derzeit 3 bis 3,80 Euro pro Quadratmeter kalt zahlen, so werden Neumieter nach der Sanierung zwischen 5,40 bis 5,80 Euro löhnen müssen. Die zwei behindertenfreundlichen Wohnungen liegen etwas höher. Der Umbau von Plattenbau-Blöcken ist sehr teuer. In die 20 Wohnungen An der Holzecke 1 bis 3 hat die WG 1,2 Millionen Euro investiert. Für das derzeitige Objekt wird mit 1,8 Millionen Euro gerechnet. "Wir entschlossen uns trotzdem, diesen Weg zu gehen", sagte Nauck. Die Gründe dafür sind vielseitig: Wohnungen in der fünften Etage lassen sich schwierig vermieten. Derzeit beträgt der Wohnungsleerstand sechs Prozent, obwohl die WG seit der Wende 163 Wohnungen abgerissen hat. Ein weiterer Grund ist die Entwicklung des Wohngebietes Grimma-Süd. Dort gibt es Schulen und eine Verkaufspassage sowie Ärzte. Man ist schnell in der Stadt und auf der Autobahn. Nicht zuletzt befinden sich in Grimma-Süd die letzten unsanierten Wohnungen der WG, die in Grimma 1470 Wohnungen besitzt.

Der Block, der jetzt umgebaut wird, steht in der Nähe der sanierten Grundschule und fußläufig zum neu gestalteten Platz der Einheit mit dem Spielplatz. Der Umbau wird sich positiv auf das gesamte Image des Wohngebiets auswirken. Er stellt deshalb einen Beitrag zur Stadtentwicklung in Grimma dar. Die beiden Vorstände freuen sich, dass pünktlich zum 60. Geburtstag der WG bis auf ein Gebäude alle saniert sein werden. Das wird das schönste Geburtstagsgeschenk für die 1560 Genossenschaftsmitglieder am 8. September 2015 sein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.04.2014
Cornelia Braun

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