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Vandalen zerstören erneut Gänsebrunnen in Nerchau

Wahrzeichen Vandalen zerstören erneut Gänsebrunnen in Nerchau

Erneut wurden am vergangenen Wochenende durch blinden Vandalismus dem Federvieh auf dem Gänsebrunnen in Nerchau die Flügel gestutzt. Nun fehlen zwei der insgesamt drei Gänse. Eine Figur war im Sommer vorigen Jahres schon mutwillig beschädigt worden.

Sinnlose Zerstörung in Nerchau: Eine Figur am Gänsebrunnen wurde aus der Verankerung gerissen und dann aber einfach liegen gelassen.

Quelle: Frank Schmidt

Grimma/Nerchau. Erneut wurden am vergangenen Wochenende durch blinden Vandalismus dem Federvieh auf dem Gänsebrunnen in Nerchau die Flügel gestutzt. Nun fehlen zwei der insgesamt drei Gänse. Eine Figur war im Sommer vorigen Jahres schon mutwillig beschädigt und deshalb vom Grimmaer Bauhof zwecks Reparatur demontiert worden. Nun musste in der Nacht zum Sonntag eine zweite Gans dran glauben.

Der oder die Gänseschlächter hatten offenbar nicht vor, ihr ebenfalls hohles Opfer aus Blech mitzunehmen, sie ließen es einfach auf dem Markt liegen. Was glücklicherweise von aufmerksamen Bürgern beobachtet werden konnte, so dass die Gans sichergestellt und an den Ortsvorsteher Thomas Glaser übergeben wurde. Der zeigte die Missetat bei der Polizei an und sich selbst deutlich vernehmbar wütend über die erneute Attacke auf das Nerchauer Wahrzeichen. Er erinnerte an den nächtlichen Diebstahl von zwei Gänsen im September 2014. Dank einer Spendenaktion war es gelungen, diese Exemplare aus einfachem Blech zu kupfern und wieder aufzustellen. Dafür hatten die Nerchauer Einwohner, Vereine und Sponsoren pro Skulptur etwa 1800 Euro aufwenden müssen, um dem Brunnen wieder sein gewohntes Bild zu verleihen.

Glaser ist sich sicher, dass man ein zweites Mal nicht auf dieses Engagement hoffen könne. Weshalb er laut darüber nachdachte, die Gänse gar nicht erst aufzustellen. „Eine Blumenschale oder ähnliches würde es auch tun, um den Brunnen zu zieren“, sagte der Ortsvorsteher mit verbitterter Stimme.

Von fsw

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