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Viele Besucher beim bunten Ostertrubel mit Käthe in Nimbschen

Klosterruine Viele Besucher beim bunten Ostertrubel mit Käthe in Nimbschen

Wenn Käthe nach Nimbschen zum bunten Ostertrubel ruft, dann lassen sich die Besucher aus nah und fern nicht lange bitten. Auch am Sonntag war das nicht anders, als es wieder hieß: Es ist Ostersonntag bei Käthe. Die Gastgeberin war nicht zu übersehen: Als Katharina von Bora präsentierte sich Grit Urban gemeinsam mit Fred Urban als Martin Luther.

Christina Naumann und Jan Friedrich haben Dekorationen aus vielen Ländern im Angebot.

Quelle: Bert Endruszeit

Grimma/Nimbschen. Wenn Käthe nach Nimbschen in die Klosterruine zum bunten Ostertrubel ruft, dann lassen sich die Besucher aus nah und fern nicht lange bitten. Auch am Ostersonntag war das nicht anders, als es wieder hieß: Es ist Ostersonntag bei Käthe.

Die Gastgeberin war nicht zu übersehen: Als Katharina von Bora präsentierte sich Grit Urban gemeinsam mit Fred Urban als Martin Luther. „Mein Kostüm ist bestimmt schon 15 Jahre alt“, verriet Fred Urban. „Es hat auch bisher jedes Hochwasser gut überstanden.“ Solcherart praktischer Geschichtsunterricht komme bei den Gästen immer gut an, dann munde das Luthermenü in der Klosterschänke noch einmal so gut. „Wir könnten das fast täglich machen.“

Umrahmt von den Klängen des Jugendblasorchesters Grimma konnten die Besucher mal inne halten oder einfach nach Herzenslust an den Verkaufsständen stöbern. Die Frohburgerin Madlen Riedel ergatterte für Töchterchen Klara (3 Jahre) ein Holzschwert. „Und für ihren Bruder gab’s auch noch eins“, so Riedel. Ein ganz praktisches Fundstück für die heimische Küche machte sie ebenfalls noch. „Dieser Löffel ist aus Erlenholz und hoffentlich etwas langlebiger als ein Exemplar aus Plaste.“ Ein Ostermarkt ohne Einkauf sei ja nichts. „Die halbe Stunde Fahrt hierher hat sich auf jeden Fall gelohnt.“

Fürs bunte Angebot zeichneten unter anderem Christina Naumann und Jan Friedrich verantwortlich. Sie verkauften die verschiedensten Dekorationen aus vielen Ländern. „Wir beschränken uns nicht auf die Region, denn um fairen Handel geht es ja weltweit“, sagte der Leipziger Jan Friedrich. „Es gibt im Erzgebirge viele kleine Manufakturen, aber ebenso in Südafrika.“ Friedrich hat Afrikanistik studiert und war schon mehrfach in Südafrika. Da gebe es schon viele Kontakte. Käufer würden hierzulande zuerst auf amtliche Zertifikate schauen, die fairen Handel belegen.

„Allerdings kosten diese Zertifikate viel Geld, das viel kleinere Projektträger gar nicht haben. Gerade deshalb setzen wir auf den persönlichen Kontakt ins Ausland.“ Ein gutes Beispiel dafür sind die originellen Filzfiguren, die am Ostersonntag auch in Nimbschen zu haben waren. „Sie wurden von kirgisischen Frauen gefertigt. Die halten selbst Schafe, stellen den Filz her, nähen und besticken alles kunstvoll. Der Erlös geht direkt an ein Kinderheim in Kirgisien.“ Verkauft werden diese und viele andere Dinge dann im Leipziger Ladengeschäft „Kunst und Katze“ in der Merseburger Straße.

Auch so mancher Besucher staunte angesichts der vielfältigen Angebote in der Klosterruine. Der Grimmaer Sven Karich war zum ersten Mal zu Ostern in Nimbschen. „Wir sind Ur-Grimmaer, aber bisher waren wir über Ostern nie daheim.“ Nun hatte es endlich mal geklappt, mit seiner Frau und den fünfjährigen Zwillingen Oskar und Flora ging es nun mitten hinein in den Trubel an der Klosterruine. „Heute Vormittag haben wir schon Ostereier im Garten gesucht – und auch gefunden.“ Jetzt wollten alle vier einfach mal die Zeit in Nimbschen genießen. „Das Wetter ist schön, und wir kennen sogar jemanden vom Jugendblasorchester.“

Von Bert Endruszeit

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