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Grimma Viele Ideen für Höfgen als Dorf der Sinne
Region Grimma Viele Ideen für Höfgen als Dorf der Sinne
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05:00 26.02.2010
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Grimma/Höfgen

Somit erhalten nun die 118 Ideen, die bei der ersten Sinneswerkstatt am 13. Januar zusammengetragen wurden, ganz konkrete Inhalte. „Die Vielzahl von Vorschlägen ist schließlich auch ein Indiz dafür, dass Höfgen nicht nur das Potenzial zum Dorf der Sinne hat, sondern dieses Leitbild auch von seinen Bürgern getragen wird“, freut sich Miriam Drögsler von Futour Nordost. Wie mehrfach berichtet, setzte sich Höfgen im Wettbewerb um eine Förderung in der Kategorie „Sachsens Themendörfer“ mit seiner Konzeption durch. In den kommenden Wochen soll nun ein „Umsetzungsfahrplan“ für die besten Ideen und wichtigsten Maßnahmen entstehen. Darin soll ablesbar sein, wo die Prioritäten gesetzt werden, wer für welches Projekt die Verantwortung übernimmt, wie die Finanzierung der einzelnen Maßnahmen gesichert wird und welche Termine sich die Akteure in Höfgen setzen. Ganz konkret und greifbar liegen jetzt schon Höfgener Vorschläge auf dem Tisch. So wollen Siegmar und Evelin Schuricht in Kaditzsch außer den normalen Übernachtungen in ihrem Grundstück jetzt auch „Schlafen im Heu“ anbieten. „Das wird bestimmt von Jugendgruppen gern angenommen“, sagen sie. Des weiteren wollen sie Exkursionen ins Leben rufen, bei denen man Untersuchungen von verschiedenen Böden und Pflanzen mit Lupe und Mikroskop, aber auch Beobachtungen mit Fernrohr im Kaditzscher Areal durchführen kann. Ein breites und vielseitiges Angebot hat Helmut Ponert von der Höfgener Naturschaustätte Mohdschägiebchn parat: Am 18. April will er einen Quiz-Spaziergang durch den Naturlehrpfad und das Dorf Höfgen durchführen. Am 9. Mai gibt es hier eine Informationsstunde über Bäume, mit anschließendem Gang zum Jutta-Park und Erläuterungen zum kunstvoll gestalteten Kreuzmenschen sowie einem Weitblick auf das Muldental. Am 6. Juni soll es im Mohdschägiebchn um die Welt der Insekten gehen, am 18. Juli um die Honigbiene, und am 12. September heißt das Thema „Wie viele Stacheln hat der Igel?“ Dazu gibt es Interessantes über Säugetiere aus dem Themenbereich Natur und Naturschutz.  Zu den mannigfaltigen weiteren konkretisierten Höfgener Ideen gehören unter anderen ein Niedrigseilgarten und eine landwirtschaftliche Fühlstation, die von den Brüdern Sörnitz, den Betreibern der Schiffsmühle, vorgeschlagen wurden. Olav Chemnitz vom AWO-Wohnheim würde sich für einen Barfußweg bzw. einen naturpädagogischen Pfad einsetzen, Ortsvorsteher Gunter Hantschmann ist in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung für die Ausweisung der Dorfstraßen als Spielstraßen, um eine Verkehrsberuhigung im Ort zum erreichen und möchte, dass die Straßenränder mit mit dorftypischen Stauden und Gehölzen bepflanzt werden.  Für Mittwoch, den 17. März, ist eine weitere öffentliche Runde aller Beteiligter angesagt. Diese Ideenbörse beginnt 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Schkortitz.

Silke Hoffmann

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