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Grimma Volksfeststimmung beim Städtelauf
Region Grimma Volksfeststimmung beim Städtelauf
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09:17 04.04.2011
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Wurzen/Grimma

Auch mit PVM-Bussen wurden die Läufer von Grimma nach Wurzen zum Start auf dem Markt gebracht.

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_8464]Wolfgang Schrickel steuerte nur einen Bus und wusste gar nicht zu sagen, wie viele im Einsatz waren. Immerhin hieß es, dass es an die Tausend Läufer sein könnten, die sich in diesem Jahr am Start drängen würden. Doch da postierte sich zunächst Marty Banko im Führungsfahrzeug, „um den Läufern bis ins Ziel den Weg frei zu halten, weil der Radweg für die Dauer des Wettkampfes voll gesperrt ist“, sagte er. Dass es dennoch einige Unverbesserliche gab, zeigte sich in Neichen. Ein Radfahrer steuert unbeirrt auf das ihm mit Blaulicht entgegenkommende Polizeiauto zu. Aber darin saß Roland Fromherz als Einsatzleiter der Polizei. Und nur er weiß, was er dem „Geisterfahrer“ ins Stammbuch schrieb. Indes problemlos klappte es an den Straßenquerungen. „Das sind für uns die Schwerpunkte.

Aber bei größeren Läuferlücken lassen wir den Autoverkehr passieren“, sagte Fromherz. Volksfeststimmung herrschte einmal mehr an der ganzen Wettkampfstrecke. In Ölschütz wurden die Sportler von den Burkartshainer Karnevalisten als Cheerleader motiviert und in Nerchau bekamen die Läufer von der Schalmeienkapelle den Marsch geblasen. Überhaupt kam es an den Verpflegungspunkten (vier an der Strecke und eine am Ziel) zum Massenauflauf von Schaulustigen und Angehörigen, die natürlich zuerst ihre eigenen Favoriten

anfeuerten, so aber insgesamt zu einem tollen Stimmungsbild beitrugen. Irgendwie aberwitzig, aber im Ziel standen die Leute der Zeitmessung in den Startlöchern sowie zahlreiche Helfer. Sie nahmen die Athleten in Empfang, womit ihr Einsatz begann. Und das war bereits nach einer Stunde, 15 Minuten und sechs Sekunden nach dem Start in Wurzen. Jens Borrmann vom SV Hermsdorf passierte als erster Läufer die Ziellinie bei den Männern. Und Kathrin Bogen vom SC DHFK Leipzig stellte mit einer Stunde, 21 Minuten und 37 Sekunden einen neuen Streckenrekord bei den Frauen auf. Doch diese beiden durchaus beachtlichen Leistungen waren nur Momentaufnahmen.

Jeder einzelne Athlet, der bei Andrea Burow an der Zeitmessung vorbei musste, war ein Gewinner. Er oder sie waren dabei, hatten ein spektakuläres sportliches Erlebnis hinter sich gelassen. Vergessen waren die Strapazen auf der Strecke. Aber einer richtet den Blick schon wieder nach vorn – Uwe Rosenberger. Ihm als Initiator und Gesamtwettkampfleiter gebührte die gleiche Gratulation wie den Siegern und Platzierten. „Wir sind von Wurzen bis Grimma über hundert Helfer – denen muss man gratulieren“, gab Rosenberg sportlich das Kompliment weiter. Nur so habe sich der Städtelauf in der Szene etabliert. Und egal wie viele Teilnehmer es noch sein werden, „Wir schicken keinen wieder nach Hause“, versprach Rosenberg schon jetzt für nächstes Jahr.

Frank Schmidt

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