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Grimma Volleyballdamen besiegen VC Offenburg 3:0
Region Grimma Volleyballdamen besiegen VC Offenburg 3:0
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13:23 17.01.2010
Die Volleyballdamen des VV Grimma geben sich kämpferisch gegen den Aufsteiger VC Offenburg Quelle: Wilko Finke
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Grimma

 

Im Spiel der 2. Bundesliga in der Muldentalhalle zu Grimma dominierten die Spisak-Schützlinge eindeutig und die 250 Zuschauer bekamen etwas Neues geboten. Denn mit 25:6 ­ so klar ­ wurde in all den Jahren, in denen es Volleyball in der 2. Bundesliga in Grimma gibt ­ wurde an der Mulde noch nie ein Pflichtspiel gewonnen. “So gut waren wir noch nie", bestätigte VVG-Mittelblockerin Sandra Kirsche, die immerhin schon seit dem Jahr 2000 dabei ist. “Es machte einfach mal richtig Spaß Volleyball zu spielen", meinte VVG-Angreiferin Carolin Bilz.

Grimma. Mit einer tadellosen Saisonbilanz schließen die Volleyballdamen des VV Grimma gegen den Aufsteiger VC Offenburg ab. Im Spiel der 2. Bundesliga in der Muldentalhalle zu Grimma dominierten die Spisak-Schützlinge eindeutig und die 250 Zuschauer bekamen etwas Neues geboten.

“Da konnte man einfach mal richtig locker drauflosspielen und wenn doch mal was nicht klappte, fiel das nicht ins Gewicht." Sandra Peter, die nach ihrer langen Verletzung wieder dabei ist, kam das auch sehr entgegen. “Noch lief bei mir nicht alles nach Wunsch, aber es wird von Tag zu Tag besser." In den Abschnitten zwei und drei setzte sich der Heimsechser ab und baute den Vorsprung jeweils zum 25:17 aus. “Mit dem Aufschlag der Grimmaerinnen kamen wir nicht zurecht, der bereitete uns im gesamten Spielverlauf Probleme", nannte Offenburgs Trainer Fritz Scheuer, zugleich auch noch Vereinspräsident, eine Ursache, warum sein Team chancenlos war. VVG-Kapitän Kristin Stöckmann nahm die VCO-Kolleginnen, die eine 650 Kilometer lange Anreise hatten etwas in Schutz. “Dass es heute so leicht werden würde, wundert mich, denn im Hinspiel mussten wir mehr Gegenwehr brechen."

Fazit: Im Fußball heißt es, wenn eine Mannschaft klar gewinnt, das Team war in allen fußballerischen Belangen überlegen, am Sonnabend zwischen 19 bis 20.15 Uhr war der VVG Grimma in allen volleyballerischen Angelegenheiten seinem Kontrahenten klar überlegen.

Im Spitzenspiel in Erfurt war der Gastgeber SWE Volley-Team dem VCO Dresden auch in zwei Sätzen überlegen (2519, 25:12), im dritten musste der Spitzenreiter mächtig schuften, um das Nachwuchsteam von der Elbe mit 27:25 in die Knie zu zwingen. “Die 25 erkämpften Punkte gefallen mir persönlich gar nicht," meint VVG-Trainer Ondrej Spisak. Aufklärung folgt: “Denn am kommenden Freitag müssen wir im Auswärtsspiel beim VCO Farbe bekennen und wer 25 Punkte in Erfurt in einem Satz schafft, den sollte man auf gar keinen Fall unterschätzen."

Mit anderen Worten: An der Elbe steht ein heißes Tänzchen bevor. Vorm Spiel konnten die Zuschauer das Ergebnis tippen. Auf extra dafür angefertigten Büchsen, auf denen 3:0, 3:1, 3:2, 0:3, 1:3 und 2:3 stand, wurden die Zettel mit dem Resultat der Büchse zugeordnet. Den Sachpreis der Verlosung gewann VVG-Fan Holger Wiede. Er verriet: “Ich war mir unschlüssig, ob ich 3:0 oder 3:1 tippe." Schließlich sei es bislang so gewesen, dass sein Lieblingsteam zu Hause in dieser Saison in fünf Spielen einen Satz abgegeben hatte und es in der laufenden Saison 2009/10 noch nie ein zu null gab. Er hatte sich auf 3:0 entschieden. “Auch ich hätte 3:0 getippt," war vom VVG-Schatzmeister Jürgen Bergmann, der als Vorstandsmitglied des Vereins nicht am Resultat erraten beteiligte, in Erfahrung zu bringen. Und auch freute sich, dass zum VCO Dresden, einen Bewerber um Platz zwei, der Vorsprung des VVG auf vier Punkte anwuchs.

Wilko Finke

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