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Von Bildervielfalt bis Industriegeschichte: Colditz ist weit mehr als Porzellan

Von Bildervielfalt bis Industriegeschichte: Colditz ist weit mehr als Porzellan

Die Stadt Colditz hat sich zu ihrem Jubiläum herausgeputzt. Nachdem am Freitag ein Festakt mit Ehrengästen auf eine vielversprechende Festwoche einstimmten, wurden am Sonnabend zwei bemerkenswerte Ausstellungen eröffnet.

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Mit seinem Saxofon zog Jens Lübeck die Aufmerksamkeit erst auf sich - und dann auf die Bilder der Fotografen, die im Hintergrund Aufstellung genommen haben.

Quelle: Thomas Kube

Colditz. Zu den Publikumsmagneten zählte die Sonderausstellung zur Industriegeschichte von Colditz, die in der Turnhalle der Sophienschule bemerkenswerte Einblicke in die Vergangenheit ermöglichte. Andreas Müller hat in die viel beachtete Exposition zwei Jahre Zeit und vor allem Herzblut investiert. "Alle verbinden Colditz mit der Porzellanfabrik. Aber hier gab es Betriebe, die so interessant waren, dass es mich bewegt hat, die vorzustellen", sagte der 72-Jährige. Seinem Vater gehörte solch ein solches Unternehmen, noch heute bekannt als Gummi-Müller und in Großbothen ansässig.

 

 

Nicht zu überhören die Eröffnung einer zweiten Ausstellung. Vor der Colditzer Stadtkirche lockte der Leisniger Saxofonist Jens Lübeck die ausstellenden Fotografen und Besucher der Vernissage vom Rathaus zur Stadtkirche, wo die eigentliche Eröffnung stattfand. Seit Sonnabend werden dort 14 Fotografen aus Colditz mit ihrem Schaffen präsentiert. Auffällig die großen Schwarz-weiß-Aufnahmen von Gerhard Weber und Kurt Voigtländer an und um die Kirche sowie am Kirchberg.

 

 

Doch die Vielfalt der Berufs- und Amateurfotografen zeigt sich erst im Saalhaus, das vom zweiten Schlosshof aus erreichbar ist. Nach dem Konzept von Jasinski und Weber wird die künstlerische Atelierfotografie vom Ende des 19. Jahrhunderts vorgestellt, Arbeiterfotografie der zwanziger und dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts, außerdem herausragende Tier- und Naturfotografie aus dem Zeitraum 1946 bis 1960. Beeindruckend Fotos des beschönigten Sozialismus in der DDR im Gegensatz zu sozialdokumentarischen Bildern, die die Realität hinter den geschmückten Fassaden sichtbar macht. Die Amateurfotografen von Colditz zeigen ihre eigene Handschrift mit sehenswerten Motiven.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.04.2015
Thomas Kube, Frank Schmidt

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