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Von „Brücken in die Zukunft“ könnten Kindereinrichtungen profitieren

Stadtrat Grimma Von „Brücken in die Zukunft“ könnten Kindereinrichtungen profitieren

Vom Kommunalinvestitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“ will die Stadt Grimma profitieren. Das Programm wird aus Mitteln des Landes und des Bundes gespeist. Für beide Budgets gilt ein Fördersatz von 75 Prozent.

Die Grundschule in Mutzschen erhält gegenwärtig eine Fluchttreppe. Im Investpaketvorschlag sind weitere Maßnahmen enthalten, um die Schule attraktiver zu gestalten.

Quelle: Andreas Röse

Grimma. Vom Kommunalinvestitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“ will die Stadt Grimma profitieren. Das Programm wird aus Mitteln des Landes und des Bundes gespeist. Für beide Budgets gilt ein Fördersatz von 75 Prozent. In den vergangenen Monaten hat Grimma seine Einzelmaßnahmen ermittelt. Die Liste, deren Maßnahmen Fördermittel von 2,5 Millionen Euro enthält, soll nun am Donnerstag im Stadtrat detailliert vorgestellt werden. „Mit den Fördermitteln wollen wir Investitionen von 3, 3 Millionen Euro tätigen“, erklärt die Amtsleiterin Finanzen, Grit Naujoks. Den Schwerpunkt setzt Grimma auf die soziale Infrastruktur.

Ganz oben auf der Liste steht der Neubau der Großbardauer Kindertagesstätte „Parthenzwerge“, gefolgt von der Grimmaer Grundschule „Bücherwurm“. Die Kindertagesstätte soll für 1,8 Millionen Euro entstehen. Die Planungsleistungen dafür sind ausgeschrieben. Mit der Fertigstellung ist frühestens im III. Quartal 2017 zu rechnen. Die Grundschule Bücherwurm muss auf ihre Außenanlagen noch länger warten. Vorausgesetzt, die Stadträte bestätigen die Liste, so kann das Projekt ab 2018 umgesetzt werden. Der Schulhof soll im Wert von 120 000 Euro umgestaltet werden. Auch in der Grundschule Mutzschen soll es weiter gehen. „Der Treppeneinbau steht kurz vor dem Abschluss“, sagt Ute Hoppe, Amtsleiterin Hochbau. Im neuen Schuljahr kann nun die erste Etage durch die Schüler wieder genutzt werden, da dann die Brandschutztreppe steht. „Die Nerchauer Kindertagesstätte müsste ebenso saniert werden, doch wir entschieden uns für die Grundschule in Mutzschen, um den Schulstandort zu sichern“, meint Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos). In Mutzschen sollen 440 000 Euro 2019/2020 verbaut werden. Die Bausubstanz müsste auch in der Oberschule Grimma, sowie an den Grundschulen Hohnstädt und Großbothen ertüchtigt werden. „Am Gymnasium St. Augustin sind ebenfalls Maßnahmen am Dach geplant, um die Sicherheit des Objektes zu erhöhen“, sagt Ute Hoppe. Brandschutzmaßnahmen sollen auch in den Grimmaer Kindertagesstätten „Zwergenland“ und „Am Schwanenteich“ erfolgen. Ein Stück vom großen Kuchen könnte auch die Kindertagesstätte Sonnenschein, die in Trägerschaft der Awo steht, erhalten. Hier stehen energetische Maßnahmen auf dem Plan. Letztere Maßnahme ist mit 450 000 Euro eingeplant und soll 2017 umgesetzt werden.

Und auch die Feuerwehr kann sich freuen, wenn die Stadträte am Donnerstag das Paket schnüren. Aus Mitteln des Kreisbudgets sollen 562 000 Euro fließen, um ein Feuerwehrauto mit Drehleiter anzuschaffen. „Insgesamt sind die Kosten für das Fahrzeug auf 750 000 Euro veranschlagt“, sagt Grit Naujoks. Das Fahrzeug soll 2017 bestellt werden und 2018 in der Garage der Grimmaer Feuerwehr stehen. „Die Drehleiter wird jedoch nicht nur in Grimma, sondern auch überörtlich im Landkreis Leipzig zum Einsatz kommen“, so die Amtsleiterin für Finanzen.

Gleichzeitig verwies Ute Hoppe darauf, dass die Stadt Grimma noch nicht alle Flutschäden abgearbeitet hat. Dazu gehören das Stadion in Grimma und die Roggenmühle genauso wie der Ersatzneubau für das Gymnasium St. Augustin am Haus Seume, dessen Fertigstellung im Herbst 2017 geplant ist, sowie der Anbau an der Oberschule Grimma, der noch in diesem Herbst abgeschlossen sein wird.

Von Cornelia Braun

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