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Von Feuerwehrhaus bis Schultreppe: Sommer-Bau-Boom in Grimma

Kommunale Baustellen Von Feuerwehrhaus bis Schultreppe: Sommer-Bau-Boom in Grimma

In Grimma wird kräftig gebaut.Am 29. Juli wird das neue Feuerwehrgerätehaus in Großbardau fertig. Mit dem neuen Schuljahr kann das Schulgebäude in Mutzschen wieder vollständig genutzt werden. Der Ersatzbau am Wallgraben soll Ende Oktober stehen.

Oberschule Grimma: Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) besichtigt den Ersatzbau Wallgraben. Im vorderen Bereich soll ein Gruppenraum entstehen und im hinteren Bereich ein Lese- und Aufenthaltsbereich mit Computerarbeitsplätzen.

Quelle: Thomas Kube

Grimma. Sommerzeit ist Baustellen-Zeit, das merkt man auch in Grimma. Zahlreiche Objekte hat die Stadt in den letzten Wochen angeschoben, damit die warme Jahreszeit für die Bauarbeiten genutzt werden kann. So entsteht auf dem Hof der Oberschule in Grimma ein Mehrzweckgebäude. Dafür ist eine Bausumme von 723 000 Euro eingeplant. Der Termin der Fertigstellung ist Oktober.

„Es gab einen leichten Bauverzug durch zweifach fehlgeschlagene Ausschreibungen für das Glasdach und durch den Wechsel eines Prüfstatikers“, erklärte Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos). Doch der Endtermin soll gesichert werden. Denn der Ersatzneubau wird dringend gebraucht. Wie berichtet, war während der Flut 2013 das Kellergeschoss der Bildungseinrichtung voll Wasser gelaufen. Neben der Schulbibliothek wurden auch die Einrichtung des Schulclubs und der Trainingsraum der Schülerband zerstört.

Insgesamt richtete die Flut einen Schaden in Höhe von zwei Millionen Euro an. Stadtrat, Schule und Stadtverwaltung einigten sich auf einen Ersatzneubau. Das neue Gebäude schließt sich an das bestehende Werkstattgebäude an. Laut Planung wird es ein 315 Quadratmeter großes einstöckiges Haus. Die Schulbibliothek wird darin einziehen. Zudem ist ein Computerkabinett geplant. Im Gruppenraum besteht die Möglichkeit, Tischtennis oder Karten zu spielen. In den Räumen sollen auch künftig die Ganztagsangebote für Schüler stattfinden. Fleißige Handwerker kann man auch auf dem alten Maschinen- und Technikstützpunkt in der Parthenstraße in Großbardau sehen. Dort wird ein Feuerwehrgerätehaus errichtet. Für die Revitalisierung des Baufeldes wurden 390 000 Euro aufgewendet. Insgesamt wird das neue Gerätehaus 1,2 Millionen Euro kosten.

„Das Feuerwehrgerätehaus wird nach der aktuellsten Energiesparverordnung gebaut und bietet auf 435 Quadratmetern genügend Platz für zwei Fahrzeuge und unsere 47 aktiven Kameraden“, sagt Feuerwehrchef Andreas Wittig. Insgesamt sind 95 Frauen und Männer in der Großbardauer Feuerwehr. Perspektivisch ist angedacht, dass auf dem Gelände eine Kindertagesstätte entsteht.

Am 29. Juli ab 18 Uhr soll bereits die feierliche Einweihung des Feuergerätehauses stattfinden. Am Sonnabend, 30. Juli, ab 20 Uhr findet der Sommernachtsball am ehemaligen Feuerwehrgerätehaus am Schmiedeteich statt. Am Sonntag, 31. Juli, beginnt das Schmiedeteichfest. Gleichzeitig gibt es einen Tag der offenen Tür im neuen Feuerwehrgerätehaus. Das Schmiedeteichfest beginnt um 11 Uhr mit einem Frühschoppen mit den Original Lauterbacher Dorfmusikanten, ab 13 Uhr ist Tauziehen auf dem Schmiedeteich angesagt. Ab 14.30 Uhr tritt Iris Lentjes auf. Für die Kinder gibt es ein buntes Programm mit Technikvorführungen.

Eine neue Brandschutztreppe erhält die  Grundschule Mutzschen

Eine neue Brandschutztreppe erhält die Grundschule Mutzschen.

Quelle: Thomas Kube

In der Grundschule Mutzschen wird gegenwärtig eine neue Treppe eingebaut. „Im neuen Schuljahr kann nun die erste Etage durch die Schüler wieder genutzt werden, da dann die Brandschutztreppe steht“, sagte Oberbürgermeister Berger. Damit endet eine Odyssee, die mit der Schließung der obersten beiden Stockwerke durch die Bauaufsicht begann. Rund 180 000 Euro sind für den Einbau, die brandschutztechnische Herrichtung der Flure, die Elektroinstallation und die Malerarbeiten geflossen. Durch die Sperrung der Obergeschosse konnte nur ein Drittel der Räumlichkeiten des Hauses genutzt werden. Grundschule und Hort teilten sich das Erdgeschoss. „Um die Schule zu erhalten und das Gebäude für das gesellschaftliche Leben in Mutzschen weiter zu öffnen, war der Einbau eines zweiten Rettungsweges nötig“, so Berger.

Auch die Vereine freuen sich über die Baumaßnahme. So ist die Trainingsstätte der Boxer im Dachgeschoss des Sportlerheims gesperrt. Die Boxer sollen nun eigene Räume genauso wie der Spielmannszug Mutzschen in der Schule erhalten. Die Sanierung der Schule ist damit nicht beendet. In das Gebäude sollen 440 000 Euro in den Jahren 2019/2020 im Rahmen des Programms „Brücken in die Zukunft“ verbaut werden.

Von Cornelia Braun

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