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Grimma Von den alten Römern zum Schulzoo
Region Grimma Von den alten Römern zum Schulzoo
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14:40 19.05.2015
Geschichte lebendig gestaltet: Die Schüler Lukas (r.), Philipp und Florian (l.) beschäftigen sich mit den Lebensgewohnheiten der alten Römer. Quelle: Roger Dietze

"Da im Unterricht keine Zeit für experimentelle Sachen zur Verfügung steht, haben wir uns diesem Thema an zwei zusätzlichen Tagen gewidmet, in denen sich die Jugendlichen mit solchen Dingen wie römischer Kleidung, Kinderspielen, den Wohnverhältnissen sowie den Essgewohnheiten beschäftigt haben", erzählt Geschichtslehrerin Grit Lettner. Herausgekommen sind dabei unter anderem römische Brötchen, so genannte "Panicelli", die von den Sechstklässlern mit einem Schafkäse-Kräuter-Aufstrich serviert wurden. Nicht irgendwie, sondern stilecht in angefertigten Tunicas. "So macht Geschichte definitiv mehr Spaß als im Unterricht", gestand der elfjährige Florian.

Mit den alten Römern beziehungsweise dem von ihnen betriebenen Ringkampf in einem indirekten Zusammenhang steht auch jenes Sportangebot, für das Martin Wittig im Rahmen des Tages der offenen Tür warb. Denn im Rugby-Sport, dem einige Wallgraben-Schüler im Rahmen des Rugby-Teams "Brandiser Dachse" frönen, wird hin und wieder auch zugepackt und der Gegner zu Boden gerungen. Allerdings gehe es dabei, wie der Dachse-Trainer betont, in der Regel fairer als im Fußball zu. "Allein davon die Eltern zu überzeugen, ist keine einfache Sache, weil zum einen der Bekanntheitsgrad dieser Sportart gering ist und es zudem um deren Image leider nach wie vor nicht zum Besten steht." Ganz praktischen Sport respektive bewegungsintensive Darbietungen hielt der Tag der offene Tür naturgemäß auch bereit. So präsentierte die Sportförderklasse 6a eine gymnastische Sportshow während im Tanzraum Tanzvorführungen auf dem Programm standen. Literarisch ging es demgegenüber in der 6c zu, die ein Programm rund um die Ballade "John Maynard" im Angebot hatten. So vielseitig, wie es in den einzelnen Klassenräumen zuging, so bunt präsentierte sich auch das Schulhaus, in dem die Musiker der Musikschule Fröhlich ihr Können unter Beweis stellten und in dem die Oberschüler ihren Tierzoo vorstellten. "Es macht alles einen sehr kreativen und bunten Eindruck", meinte Besucher Silko Stein, der selbst die Schulbänke der Bildungsstätte gedrückt hatte. "Aber zur Schule würde ich dennoch nur ungern noch einmal gehen wollen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.02.2014
Roger Dietze

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