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Grimma Vorstoß zum Ausbau des Naunhofer Gymnasiums
Region Grimma Vorstoß zum Ausbau des Naunhofer Gymnasiums
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14:11 19.05.2015

Das haben beide Seiten in einer nicht öffentlichen Sitzung am Donnerstagabend vereinbart. Auf Nachfrage sprachen sie von einer "konstruktiven Veranstaltung".

Auf Bitten des Stadtrats hatte Bürgermeister Volker Zocher (parteilos) dazu eingeladen - rund die Hälfte der Abgeordneten kam. "Die Stiftung hat uns ihr Konzept vorgestellt. Es ging um Grundstücksfragen, Planung und Nutzung der Parthelandhalle für sportliche Zwecke", sagte er im Nachgang. Er habe zugesichert, dass das Gymnasium die Halle dafür in Anspruch nehmen kann. "Ich kann aber nicht sagen, wie hoch das Nutzungsentgelt ausfallen wird, dazu bedarf es eines Beschlusses des Stadtrats."

Konkret solle nun eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die sich den Detailfragen widmet. Im November würde der Stadtrat die Mitglieder aus seinen Reihen bestimmen. "Vorgeschlagen wurde, dass jede Partei und Gruppierung einen Vertreter in die Arbeitsgruppe entsendet", informierte Zocher.

Das Gespräch am Donnerstag habe sich im Laufe des Abends zunehmend sachlich entwickelt, urteilte Hans-Dieter Ulm, Sprecher der Partheland-Campus-Stiftung. "Unsere Planungen für den Weiterbau des Gymnasiums wurden durchaus positiv anerkannt."

Besprochen worden sei unter anderem, dass es einen Termin der Stiftung mit der Feuerwehr geben soll, bei dem es um eine gemeinsame Lösung für die Fläche hinterm Gerätehaus gehe. Ulm: "Wir stellen uns eine Doppelnutzung vor. Die Fläche würden wir herrichten und unterhalten. Nach Schulschluss und an den Wochenenden könnte sie die Feuerwehr für Übungen nutzen."

Dringlich sei auch, eine Übergangslösung zu finden, wenn ab dem nächsten Schuljahr mit der Aufnahme einer neuen Klassenstufe der Platz im Gymnasium nicht mehr ausreicht. Container aufzustellen, das habe sich herausgestellt, sei teuer und bautechnisch aufwendig. Eine andere Idee wäre, Lehrerzimmer und Sekretariat in die Parthelandhalle zu verlegen, was Platz für zwei Klassenräume schaffen würde. "Da müsste aber noch vieles abgeklärt werden. Jeder kann sich einbringen mit Gegenvorschlägen oder besseren Ideen", so Ulm.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.10.2014
Pfeifer, Frank

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